Ketsch

Geschäftsleben Holzbau Scheer fährt im Sinne des Klimaschutzes

Frank Müller besucht Kunden mit Rückenwind

KETSCH.Umweltschutz wird bei Holzbau Scheer seit Jahren groß geschrieben. Stolz präsentierte Geschäftsführer Frank Müller sein E-Lastenfahrrad, mit dem er nachhaltig seine Kunden besucht. „Das ist wie Fahren mit Rückenwind“, erzählt der Zimmerermeister lachend.

„Fast täglich sind Kurzfahrten in die nahe Umgebung erforderlich. Hier mit wenigen Handgriffen etwas reparieren, dort muss gemessen werden. Da ist dieses Fahrzeug ideal und die leidige Parkplatzsuche entfällt.“ Frank Müller ist bisher gut 1400 Kilometer gefahren, die Batterie reicht aus für etwa 150 Kilometer. Die selbstgebaute Kiste mit gelber Firmenbeschriftung für den Aufbau ist bestückt mit Werkzeugen, Ersatzteilen und persönlicher Schutzausrüstung, bis 100 Kilogramm Zuladung ist möglich. Unterwegs wird das Fahrrad nicht nur von Kindern bestaunt, Frank Müller gibt dabei gerne Auskunft über Details.

Der Unternehmer hörte vom Förderprogramm des Landes Baden-Württemberg, wonach das Verkehrsministerium E-Lastenräder für den gewerblichen Einsatz unter anderem mit 30 Prozent fördert. Er beantragte den Zuschuss und ist nun elektromobil. Er ging mit dem Fördergeld eine Verpflichtung ein: Das Fahrzeug muss mindestens drei Jahre eingesetzt werden und der Käufer soll als Mediator das Förderprogramm des Landes aktiv – mit einem Aufkleber auf dem Gefährt – bewerben. „Das ist kein Problem, Kollegen anderer Betriebe haben mich schon nach den Modalitäten gefragt.“ gp

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