Ketsch

Ganz viel Herzblut dabei

Archivartikel

Zu wenige Kassenschlager, zu viele Raubkopien, zu alte Gesellschaft: Die Säle der Lichtspielhäuser in Deutschland leeren sich. „Papas Kino ist tot“, urteilen auch 26 Filmemacher im Oberhausener Manifest – das war bereits 1962 anlässlich der Kurzfilmtage in Oberhausen.

Das alte Kino ist sicher tot – es lebe aber das neue, könnte es in der Enderlegemeinde heißen. Denn einigen engagierten Cineasten ist es gelungen, dem Central Leben einzuhauchen. Es wird nicht am Tropf gerade so im Wachkoma gehalten, sondern hat echte Vitalität entwickelt.

Wie ist das gelungen? Die Mitglieder des Vereins haben es geschafft, einen meisterlichen Mix aus aktuellen Filmen, Nischenproduktionen mit sehr viel Herzblut und Veranstaltungen mit ganz besonderem Flair zusammenzustellen.

Aber es ist nicht nur das Programm, sondern auch das Drumherum. Die Aktiven stehen selbst an der Kinokasse, verkaufen Popcorn und Limo, stellen das Programm bei Matinées vor und sorgen für ein ansprechendes Flair mit bequemen neuen Sitzen. Sie haben meinen Respekt!

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