Ketsch

Spvgg 06 Entenrennen auf dem Kraichbach wird zum zehnten Mal gestartet / Organisator Joachim Fellhauer hofft auf Rekorde / Vorverkauf hat begonnen

Gelbe Schwimmstars werfen Turbo an

Archivartikel

Ketsch.Langsam, aber sicher gilt es, die eigene Ente auf ihren Turbo hin zu überprüfen – denn die nächste Aufgabe steht bevor und es ist eine besondere: Das Entenrennen auf dem Kraichbach in Ketsch wird am Samstag, 13. Juli, ab 15.30 Uhr zum zehnten Mal gestartet. Für dieses Jubiläum hofft Organisator Joachim Fellhauer auf den einen oder anderen Rekord. Beispielsweise wäre es doch schön, wenn die 1317 Enten, die im vergangenen Jahr im Hauptrennen und die Wette schwammen, zahlenmäßig übertroffen werden und die 1500er Marke geknackt wird.

„Wir haben den Anspruch, dass auch noch der letzte Gewinner einen Preis erhält, der seinem Einsatz für die Ente mindestens entspricht“, sagt Fellhauer. Eine Ente kostet 5 Euro. Und insgesamt werden 100 Preise vergeben. Als Hauptpreis gibt es 1000 Euro in bar. Die Gewinne entsprechen einem Gesamtwert von rund 4000 Euro. Unsere Zeitung beispielsweise hat wie in den Jahren zuvor wieder dreimal zwei Eintrittskarten für „Musik im Park“ in Schwetzingen in den Topf geworfen. Auch ein Weber-Grill zählt zu den attraktiven Preisen.

Beleg mit Startnummer

Der Vorverkauf hat begonnen. Die Enten warten auf ihre Besitzer bei insgesamt 14 Vorverkaufsstellen in der Enderlegemeinde (siehe Infobox). Beim Kauf werden Namen und Anschrift aufgenommen, damit der Gewinner später auch zuzuordnen ist. Als Teilnahmequittung erhält jeder Mitspieler einen Beleg mit eigener Startnummer, der auch zur Gewinnabholung mitzubringen ist. Die Teilnehmer können wählen und ihre Ente entweder direkt mitnehmen und am Renntag am Start abgeben oder an der Vorverkaufsstelle lassen. Jeder kann so viele Enten auf den Kraichbach und ins Rennen schicken, wie er möchte.

Zu den Besonderheiten in Ketsch zählt, dass man mit seiner Ente nicht während des Rennens Kontakt halten muss. Wer nicht da ist, ist nicht da – einen Preis kann die Ente auch ohne „Rennstall-Vertreter“ vor Ort am Kraichbach einheimsen. Die Nummern der 100 Siegerenten werden notiert. Seinen Gewinn kann man sich später abholen.

Über 20 000 Euro für Kindergärten

Beim „PromiENTENrennen“ gingen zuletzt 61 Gummi-Protagonisten an den Start. Die 20 Euro je Ente gehen vollständig in die Spende für die Ketscher Kindergärten über. Zudem fließt je ein Euro pro Ente im Hauptrennen an die Kindergärten. So kamen bei den vergangenen neun Entenrennen insgesamt mehr als 20 000 Euro für die Kindergärten zusammen, zuletzt rund 2500 Euro.

Wie Joachim Fellhauer erklärt, werde er bis zuletzt für Sponsoren und Promis offen sein, damit die zehnte Auflage den einen oder anderen Rekord einheimst. Weniger wichtig erscheint da der Streckenrekord für die 1,1 Kilometer von 34 Minuten. Viel lieber würde Fellhauer einen Schönheitspreis beim Kindergarten-Rennen vergeben. Der Nachwuchs ist besonders wild darauf. Alle sechs Kindergärten der Gemeinde beteiligen sich und lassen neu kreierte Entenschönheiten zu Wasser. 25 bis 28 dieser besonderen Exponate treten dann gegeneinander an.

Der Entenreigen wird prima ergänzt durch den nahen Wassersportclub, der zum Bootshausfest am Samstag, 13. Juli, lädt. Unweit des Ziels ist so die Verpflegung garantiert und auch ein Schattenplätzchen lässt sich bei hohen Temperaturen finden. Und abends kann man bei Livemusik von der Band „mit ohne Strom“ nach der Siegerehrung gegen 19 Uhr noch auf seine erfolgreiche Ente anstoßen.

Derweil ist die neue Homepage zum Entenrennen-Jubiläum gerade im Aufbau und geht demnächst online.

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