Ketsch

Central Kino Matto Barfuss stellt seine Tierschutzprojekte vor

"Gepardenmann" zu Gast

Ketsch.In den vergangenen Wochen hat Matto Barfuss mit seinem Film "Malaika" über das Leben einer Gepardin mit ihren sechs Jungen ein großes Medienecho erreicht. Am Montag, 4. Dezember, stellt der "Gepardenmann", der ursprünglich aus Sinsheim stammt, seinen Film im Central Kino vor. Er wird in der Enderlegemeinde über die Dreharbeiten und seine Tierschutzprojekte berichten.

Der Film ist keine klassische Dokumentation, sondern eher ein mitreißender Tierfilm im Disney-Stil mit grandiosen Naturaufnahmen, heißt es in einer Pressemitteilung des Central Kinos. Mehr als vier Jahre dauerten die Arbeiten an dem Streifen, der nicht nur Tierfans begeistern soll.

Matto Barfuss, Künstler, Fotograf und Filmemacher, ist eine faszinierende Persönlichkeit. Seine ersten Tierbilder malte er im Heidelberger Zoo, gewann schon als Schüler einen Nachwuchspreis für junge Künstler, überquerte nach dem Abitur barfuß die Alpen, um für den Schutz und den Erhalt der Berge zu kämpfen - daher sein Name - und lebte in den 90er Jahren bereits mehrere Monate in Afrika mit einer Gepardenfamilie, was ihm schließlich den spektakulären Beinamen "Gepardenmann" einbrachte. Er selbst bezeichnet sich als freier Künstler und Visionär. Außerdem ist Matto Barfuss UN-Dekaden-Botschafter für biologische Vielfalt.

Seine zweite Heimat

Mittlerweile ist Afrika seine zweite Heimat, in Botsuana hat er eine eigene Stiftung ins Leben gerufen zum Schutz der Raubkatzen und zum besseren Verständnis von Menschen und Wildtieren.

Der Film "Malaika" ist im Oktober in den deutschen Kinos gestartet und hat schon mehr als 60 000 Besucher. zg

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