Ketsch

Central Kino Stimmenimitator und Verein trennen sich / Aufwand für Format zu groß

Gerald-Kollek-Show wird eingestellt

Archivartikel

Ketsch.Die Gerald-Kollek-Show im Central Kino ist Geschichte. „Sie wird es nicht mehr geben“, sagt der Stimmenimitator aus Speyer auf Nachfrage unserer Zeitung. „Der Aufwand ist einfach zu groß – wir haben ja alle noch unsere Berufe.“

Der 56-Jährige bedauert den Schritt, weil ihm das Central sehr ans Herz gewachsen ist. Dennoch habe es die einvernehmliche Entscheidung mit dem Kinoverein um Hannes Piechotta gegeben. Beim Ketscher Publikum bedankt sich Gerald Kollek ausdrücklich.

Vom Format ist der Speyerer derweil überzeugt. Mit dem Untertitel „Kabarett, Talk, Talente“ spielte Kollek seine spitze Zunge ebenso aus wie sein Vermögen an der Ukulele.

„Mettworschd“ unvergessen

Unvergessen bleibt „Mettworschd“, eine Hommage in hiesiger Sprache an Speisevorlieben, interpretiert nach „Mad World“ der Popgruppe „Tears for Fears“ aus dem Jahr 1982. Dreimal gab es die Gerald-Kollek-Show im Ketscher Lichtspielhaus. Kollek begrüßte in der Late-Night-Show jedes Mal einen Stargast. Der Herr über gefühlt tausend Stimmen befand sich im Zwiegespräch mit Schauspieler Jo Jung, Sängerin Susan Horn und zuletzt im April mit Singer-Songwriterin Sybille Laux. Die Gäste präsentierten sich unter musikalischer Begleitung von Hans Friedebach. Auch das Publikum war stets mit eingebunden. Gerald Kollek glaubt indes nicht, dass das Format im nur halbjährigen Turnus eine Chance hat, sich zu etablieren. Gerne würde er die Show an anderer Stelle fortführen. mab

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