Ketsch

Haus der Begegnung Spannung beim Spiel mit Zahlen beim Altennachmittag

Gewinne für 17 Glückspilze

KETSCH.Spielen fängt schon bei Kleinkindern an. Es ist lebensnotwendig, denn die Kleinen entwickeln spielerisch ihre geistigen, körperlichen und sozialen Fähigkeiten, ihre Fantasie, Ausdauer und Kraft, ihr logisches Denken, ihre Kommunikations- und Konfliktfähigkeit. Kinder entwickeln im Spiel ihre Persönlichkeit und Identität – so wurde auch beim Altennachmittag gespielt.

„Heute spielen wir ein paar Runden Bingo,“ verkündete Rudi Kurbiuhn den Senioren beim Altennachmittag im Haus der Begegnung nach der Kaffeetafel. Er fand große Zustimmung, denn zuvor hatten die Gäste auf den Tischen vor der Bühne allerhand nützliche Dinge für den täglichen Bedarf als Gewinne genauer angeschaut. Neben dem Himbeersaft glänzten die CDs vom Ketscher Heimatlied, Kerzenständer, Pillenbox, gehäkelte Eierwärmer und Topflappen, Lockenwickler, Servietten, Duftkerzen, Kochlöffel. Auch reichlich Lesestoff gehörte dazu. „Das sind alles Sachspenden für unser heutiges kostenloses Spiel,“ informierte Hedi Wirnshofer.

Der Spieltrieb war geweckt, es herrschte Spannung im Saal. Herbert Hüpsel fungierte als Glücksbote, und Rudi Kurbiuhn verkündete die gezogenen Nummern.

Von Fächer bis Chardonnay

Zu den vielen Glückspilzen gehörte Cordula Schöntag, sie wählte einen Fächer und verschaffte sich so angenehme Kühle, ein Set aus Waschlappen und Seife nahm Maria Schreiner mit. Gerlinde Schwab ergänzte ihren Getränkevorrat mit Holunder-Secco, Lore Weiner mochte die Packung Weinbrandbohnen und Rosmari Kruschwitz schützt zukünftig ihren Obstkuchen mit einer Haube vor Plagegeistern. Herbert Hüpsel brauchte einen Kerzenständer, Friedel Ries fand den Staubwedel nützlich, und Marta Geling wollte die hübschen Tischdeckchen. Hedi Wirnshofer und Inge Maurer entschieden sich für edle Seifen, und Genießer Dalibor Slawik wählte eine Flasche Chardonnay.

Drei Runden wurden ausgespielt, darunter waren 17 Gewinner. Wenn auch nicht alle Senioren zu den Glückspilzen gehörten, hatten sie doch zwei unbeschwerte Stunden beim Altennachmittag im Haus der Begegnung gewonnen. gp

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