Ketsch

Altrhein Schwaden am frühen Morgen kommen dem Fischjäger beim Beutefang gerade recht

Graureiher nutzt den Nebel

Ketsch.Der Herbst hat seine Anhänger – nicht zuletzt wegen der Farbmischung, die die welkenden, bald zu Boden fallenden Blätter kreieren: Was in Grün ganz frisch erstrahlte, leuchtet nun in Nuancen von Gelb, erhielt Schattierungen mit Rot, Braun oder Beige. Von warmen Herbstfarben ist die Rede.

Mit Herbstbeginn zeigt sich die Sonne erst einige Stunden nach Aufgang am Himmel. Frühnebel hält zunächst Licht und Wärme fern. In Ketsch am Altrhein kann es dann noch unangenehm kalt sein. Sobald die Sonne die Schwaden durchdringt, schwindet die Luftfeuchtigkeit und wen die Wärmestrahlung nun trifft, der schwitzt alsbald womöglich. Nebel entsteht, wenn sich feine Wassertröpfchen in Bodennähe konzentrieren, die aus kondensiertem Wasserdampf entstanden sind. Nebel ist wie eine bodennahe Wolke. Je dichter die Wassertröpfchen beieinanderschweben, desto dichter ist der Nebel. Meteorologen sprechen erst unterhalb einer Sichtweite von einem Kilometer von Nebel – ansonsten von Dunst.

Die Dunstschwaden überm Wasser nutzen die Graureiher gerne aus – dann sind sie beim Fischen noch schwieriger auszumachen. Der heute wieder weitverbreitete Vogel, der auch Fischreiher genannt wird, stand in den 1950er und 60er Jahren kurz vor der Ausrottung. Wegen sinkender Fischbestände wurde er bejagt und die Verschmutzung des Wassers oder der Landverbrauch taten ihr Übriges. mab

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