Ketsch

Sonnenernte Verein würdigt die Besten seines Gewinnspiels

Gute Schätzer

Ketsch.Zum Tag der erneuerbaren Energien am 28. April startete der Umweltverein Sonnenernte ein Gewinnspiel zu den Gemeinschafts-Solarstromanlagen in Ketsch und Brühl. Die Schätzfrage, die es zu beantworten galt, lautete: Wie viele Kilowattstunden Solarstrom werden bis 17. Juni eingespeist?

Informationen konnten sich die Teilnehmer über die Homepage des Vereins und von den Anzeigetafeln der Seniorenwohnanlage sowie der Marion-Dönhoff-Realschule und deren Sporthalle holen. Die Schätzungen lagen breit gestreut von 731500 bis 800 373 Kilowattstunden, sagte der Vorsitzende Gerhard Prendke bei der Preisübergabe im Ferdinand-Schmid-Haus. Zu gewinnen gab es unter anderem einen Notebook-Klappgrill, eine Funk-Wetterstation, zwei schwarze Ledertaschen, eine aufladbare Power-Stablampe, ein siebenteiliges Gartenset sowie einige LED-Lampen.

Als Sieger hatte Gernot de Mür nur 44 Kilowattstunden zu wenig geschätzt, eine tolle Leistung! Die zweite Siegerin Ursula Wolf hatte 811 Kilowattstunden zu wenig geschrieben, der dritte Gewinner Heinz Eppel um 973 Kilowattstunden zu optimistisch gerechnet. Es folgten Isabella Rösch, Dietmar und Manuela Stübe, Gerhard Wolf, Anja Lehner, Gisela und Daniel Dudaszek sowie Wolfgang Rohr. Nicht alle Gewinner konnten ihre Preise persönlich in Empfang nehmen. Das Sonnenernte-Team verteilte noch Samen für Wilden Thymian und Kapuzinerkresse. Prendke dankte Spendern und Sponsoren.

Die Umweltschützer betonen, dass jede Kilowattstunde der Photovoltaikanlagen unser Klima im Vergleich zum Kraftwerksmix deutlich von CO2 entlasten. Alle Ketscher Solarstromanlagen hätten im letzten Jahr über 3,3 Millionen Kilowattstunden eingespeist, betonte Prendke. Oft werde behauptet, die Stromversorgung werde im Winter durch die erneuerbaren Energien unsicher. Die problematischste Stunde seit langem sei am 24. Januar 2017 um 18 Uhr gewesen, führte der Sonnenernte-Vorsitzende aus. Im Saldo hätten damals immer noch 1,1 Gigawatt von Deutschland exportiert werden können. Die Ergänzungsfrage zur Aussage der Klimaschutzagentur, „LEDs sind die Spar-Stars unter den Lampen – zu wieviel Prozent ist das richtig“, beantworteten die Teilnehmer fast alle mit „100 Prozent“. Nach der Preisübergabe fragten einige Gewinner schon, wann es den nächsten Wettbewerb gebe. vw

Info: Vorschläge gerne per E-Mail an sonnenernte@web.de

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