Ketsch

Kolpingsfamilie Hoher Erlös durch Sommerfest und Kerwetheater

Handys gespendet

Archivartikel

Ketsch.Diakon Heiko Wunderling hat bei der Jahreshauptversammlung der Kolpingsfamilie ein geistliches Wort gesprochen: „Den richtigen Weg zu finden und zu gehen, ist nicht immer leicht. Ganz gleich ob in der weltweiten Kirche, in unserer Kirchengemeinde oder in Privatem – die Wege unserer Zeit sind wahrlich nicht immer leicht zu gehen. Gott als stillen, liebenden Begleiter zu verstehen und als Wegweiser stets bei sich wissend – damit sind wir Christen im Glauben nicht allein gelassen.“

Annette Meixner verlas ihren Kassenbericht, eine korrekte und zeitnahe Arbeitsweise bescheinigten ihr die beiden Kassenprüfer Wolfgang Cischinsky und Helmut Knobloch. Das Sommerfest mit tollem Erlös und das Kerwetheater, wo begeisterte Zuschauer im voll besetzten Pfarrheim für sehr hohe Einnahmen sorgten, die zum einen der Pfarrgemeinde zugutekommen und vonseiten der Kolpingsfamilie soziale Projekte vor Ort und weltweit Unterstützung finden, als große Herzensangelegenheit.

Pilgern auf dem Jakobsweg

Gut 30 Veranstaltungen haben im vergangenen Jahr den Programmkalender gefüllt, führte die Vorsitzende Marianne Faulhaber in ihrem Bericht aus. Wie immer lag das Augenmerk dabei nicht nur in der Freizeitgestaltung, sondern auch mit spirituellem- und Bildungshintergrund.

Gesprächsabende zu Online-Geschäften, Brexit, Pilgern auf dem Jakobsweg im Hohenloher Land, Kreuzwegandacht und Besuch des „Ostergartens“ in Mannheim, Führung im Stadtarchiv Mannheim, Nähkurse mit Stefanie Rey, Spieleabende, Zeltlager, Erntedankfeier, Kerwetheater, Martinsfeier, Besinnungstage, Kolpinggedenktag und Weihnachtsfilm im Ketscher Kino wurden als Highlights benannt. Aus der Aktion „Mein Schuh tut gut“ zum Kolpinggedenktag im Dezember konnten 175 Paar gespendete Schuhe an das Kolpingwerk nach Köln zur weiteren erlösträchtigen Verwendung gesendet werden. Auch die „Handy-Aktion“ läuft weiterhin sehr erfolgreich. Bisher konnten mehr als 200 alte Handys gesammelt und an Missio Aachen geschickt werden.

Adolph Kolpings Grundsätze – die Zukunft fest im Blick haben mit der Familie als kostbarsten Besitz – haben mehr denn je Gewicht, so Marianne Faulhaber in ihrem Schlusswort. „Respektvoller Umgang miteinander und mit der Natur, Kraft und Zuversicht aus dem Verbindenden der Gemeinschaft schöpfen.“

Zusammen mit der Kolpingfamilie Brühl lädt die Kolpingsfamilie am Mittwoch, 18. März, von 19 bis 21.30 Uhr zu einem Vortragsabend mit Referent Volker Schwab ein. Er ist geistlicher Leiter im Kolpingwerk Freiburg und freut sich über viele Interessenten. mf

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