Ketsch

„Run for the Kids“ Spendenübergabe an das Kinderhospiz „Sterntaler“ / Sportler und Postillion bringen 3500 Euro zusammen

Idee der Jugendlichen bringt große Hilfe

Archivartikel

Ketsch.Es hatte einfach alles gestimmt an diesem Tag im September. Darüber sind sich rückblickend alle, die beim dem ersten Spendenlauf „Run for the Kids“ involviert waren einig. „Das Wetter war perfekt, die Läufer waren mit ganzem Einsatz dabei und die vielen Organisatoren und Helfer haben großartig zusammengearbeitet. Wir wurden von der Gemeinde und vielen anderen sehr gut unterstützt und sind dafür sehr dankbar“, freute sich Maren Jungblut von der Mobilen Jugendarbeit Ketsch/Brühl des Vereins Postillion.

Aus der Idee von Jugendlichen, die bei der mobilen Jugendarbeit betreut werden, wurde in Zusammenarbeit mit Christian Beck von „Run for your life“ dieses tolle sportliche Ereignis geschaffen. Es gab einen Fünf- und einen Zehn-Kilometer-Lauf sowie ein Bambini-Lauf für den guten Zweck – rund 600 Läufer waren dabei.

„Ein großes Lob und Dank an alle Läufer für die tolle Resonanz. Dies ist ein grandioses Ergebnis, wenn man bedenkt, dass es eine Premiere in Ketsch war“, bestätigte Beck aus Erfahrung. Bürgermeister Jürgen Kappenstein lobte die tolle Vorbereitung und Durchführung am Veranstaltungstag. Aus den Startgeldern, dem Erlös aus der Bewirtung und der Tombola sowie aus den großzügigen Spenden bei den aufgestellten Spendenboxen kam am Ende einiges zusammen. Bürgermeister Jürgen Kappenstein ergänzte aus seiner Privatschatulle die Spendensumme auf den runden Betrag von 3500 Euro.

„Wir haben nicht mit einem so hohen Betrag gerechnet und sind unendlich dankbar und glücklich, dass dadurch nun wieder vieles Gutes im Kinderhospiz möglich wird“, bedankte sich Beate Däuwel vom Kinderhospiz Sterntaler sichtlich bewegt. Da diese wichtige Einrichtung für lebensverkürzend erkrankte Kinder und deren Familien rein aus Spenden finanziert ist, kommt jeder Cent direkt an. „Wir sind eine von 15 Kinderhospizeinrichtungen in ganz Deutschland und die einzige in der Metropolregion Rhein-Neckar. Unser Hospiz ist nicht nur ein Ort zum Sterben, sondern auch ein Ort zum Leben, denn hier können betroffene Eltern und Geschwisterkinder durch die Entlastung der Pflegesituation einfach Dinge tun, die im normalen Alltag einer betroffenen Familie nicht oder nur sehr schwer möglich sind und diese können dadurch wieder Kraft gewinnen“, sagte Däuwel.

„Schon heute können wir versprechen, dass es auch im nächsten Jahr wieder ein ‚Run for the kids’ geben wird“, bestätigte Beck und Jürgen Kappenstein sagte die Unterstützung auch bei der Terminfindung zu. csc

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