Ketsch

After-Work-Gottesdienst Zeit für Meditation, Stille und Gebet am Haus der Begegnung / Leitthema zu Pfingsten ist „flammendes Feuer“ / Klaviermusik zum Ausklang

Innehalten und den Tag mit Gott Revue passieren

Archivartikel

Ketsch/Brühl.Rund um die im Freien aufgestellte Feuerschale versammelten sich 25 Menschen zum After-Work-Gottesdienst. Denn sie wollten mitten unter der Woche einmal Durchatmen, sich Zeit für eine kurze Meditation und Besinnung nehmen, um so für eine halbe Stunde dem Alltagsstress zu entfliehen. Möglich machten das die katholischen und evangelischen Kirchengemeinden von Brühl und Ketsch, die jeden Monat diesen besonderen Gottesdienst ausrichten, diesmal am Haus der Begegnung.

„Diese schöne Idee entstand Ende vergangenen Jahres bei unserer ökumenischen Pfarrgemeinderatssitzung und in diesem Jahr konnten wir die After-Work-Gottesdienste schon dreimal anbieten. Wir waren zuerst in Brühl, dann auf der Allahopp-Anlage in Ketsch und heute sind wir vor dem Haus der Begegnung“, erklärte Diakon Heiko Wunderling. Das Organisationsteam freut sich, das Konzept passe und die Besucherzahlen entwickele sich kontinuierlich positiv.

Bei leiser Musik stimmten sich die Anwesenden auf die folgende Lesung eines meditativen Textes zum Thema „Vor dir brennt ein Feuer“ ein. Oliver Brinkmann aus Ketsch sorgte mit diesem Beitrag – ergänzt durch Visualisierungen und ruhigen Atemübungen – für Entspannung. „Wir überlegen uns jedes Mal ein neues Thema, passend zur Jahreszeit und auch zum Kirchenjahr. Zu Pfingsten haben wir ,flammendes Feuer‘ aufgegriffen“, berichtete Brinkmann.

Die Besucher ließen sich darauf gerne ein und genossen die Momente der Ruhe und Entspannung, inmitten der Alltagsgeräusche und in der Kulisse neben der evangelischen Kirche. „Die Idee gefällt mir, es ist etwas anderes als ein normaler Gottesdienst und ich freue mich hier für einen ruhigen Moment innehalten zu können und die Tageseindrücke zu verarbeiten“, beschrieb Wolfgang Oberhausen den Grund seines Besuchs.

Musikalisch begleitet wurden die ruhigen Sequenzen von Ruth Werne am Fagott und Ulrike Engelhardt an der Querflöte. Pfarrer Christian Noeske und Diakon Heiko Wunderling regten zur Reflexion der Bedeutung Gottes im eigenen Leben an, meditative Texte, gelesen von weiteren Mitgliedern des Organisationsteams, gaben Impulse und Ideen für persönliche Gedanken. Abschließende ruhige Klaviermusik ließen die halbe Stunde After-Work-Gottesdienst entspannt ausklingen.

Der nächste After-Work-Gottesdienst findet am Dienstag, 25. Juni, um 18 Uhr im Pfarrgarten der katholischen Kirche in Ketsch statt. „Beschenken Sie sich selbst mit Zeit und eröffnen Sie sich neue Perspektiven mit dem Thema ,Meine Wünsche – Mein Glück‘“, kündigte das Organisationsteam an, dass zu einer halben Stunde Begegnung – vor allem mit sich selbst – einlädt. csc

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