Ketsch

Katholische Gemeinde Mit Grußkarten Stimmung aufhellen

Jetzt soll Mut ausbrechen

Archivartikel

Ketsch/Brühl.Die katholische Gemeinde bereitet die Aktion „Mutausbruch“ in Brühl und Ketsch vor. Denn: Die derzeitige Krise und all ihre Einschränkungen im Alltag sei nicht so einfach zu bewältigen. Dazu komme die Ungewissheit über die Entwicklung der Lage, heißt es in einer Mitteilung. Die Corona-Krise sei eine große Herausforderung, die bisweilen mutlos werden lasse. „Egal, ob Sie bereits in stoische Gelassenheit verfallen oder immer wieder der Verzweiflung nahe sind: Lassen Sie uns gemeinsam Mut und Hoffnung schenken und einen ,Mutausbruch’ starten“, fordert die Gemeinde auf.

Der „Mutausbruch“ funktioniere ganz einfach: Ab Donnerstag nächster Woche, 14. Mai, werden in den Eingangsbereichen der drei Kirchen „Mutkarten“ aus einem Kunstprojekt (www.sebastiants.de) ausliegen. Die solle man sich holen, ganz gleich, ob ein, zwei oder drei.

Aufmunternde Worte

Die Karten mit netten, ermutigenden und aufmunternden Worten seien beispielsweise für Verwandte, Freunde, Bekannte, Kita-Teams, Gemeindeteams, Senioren oder Nachbarn gedacht – für all jene, denen man eine liebe Botschaft zukommen lassen wolle. Die „Mutkarte“ könne bei der betreffenden Person in den Briefkasten geworfen oder mit der Post versandt werden – dann freue sich jemand und bekomme Mut in schweren Zeiten, heißt es. Man könne auch eine Blanko-Postkarte beilegen, so dass die angeschriebene Person ebenfalls Mut versenden könne. Der zweite Vorschlag umkreist die Gestaltung von „Mutkarten“, um sie als Botschaft an die Gemeinde an die Pinnwand in den Kirchen oder an einen öffentlichen Platz zu hängen, heißt es abschließend. zg/mab

Zum Thema
Das Wichtigste von heute
Newsticker Schwetzinger Zeitung
Newsticker Rhein-Neckar
Newsticker überregional