Ketsch

Rheinhallengaststätte Hip-Hop-Jugend der Tanzfreunde wächst

Jungs könnten den i-Punkt auf Choreografien setzen

Ketsch.Eines steht fest: Die Hip-Hop-Jugend der Tanzfreunde hat eine coole Trainerin und die heißt Rebecca Metzger. Die 23-Jährige war im vergangenen Jahr im Ausland, in Brüssel und Dublin, unterwegs, um sich für die Weltmeisterschaft im Line Dance zu qualifizieren. Das Vorhaben war von Erfolg gekrönt, weshalb die Tänzerin im Januar nach Nashville, in die Hauptstadt des US-Bundesstaats Tennessee, reiste, um am Vergleich der Weltbesten teilzunehmen. „In der höchsten Kategorie wurde ich Vierte“, sagt Metzger – fast zu bescheiden.

Es kommt also nicht von ungefähr, dass die jungen Mädchen und Damen, die bei den Tanzfreunden dem Hip-Hop frönen, seit eineinhalb Jahren zahlenmäßig zugelegt haben. Seitdem ist Rebecca Metzger Trainerin. Und auch der Heddesheimerin macht es Freude, ihren Sport, der für sie mit Standard und Latein, Jazztanz, Hip-Hop oder Line Dance sehr weitgefasst ist, zu vermitteln, sonst würde sie kaum jedes Mal die 25 Kilometer nach Ketsch zurücklegen.

Jeden Mittwoch gehört die Rheinhallengaststätte den 44 Hiphoppern. Von 15.30 Uhr bis 18.30 Uhr trainieren die Sechs- bis Neunjährigen, die Neun- bis 13-Jährigen und abschließend die über 14-Jährigen. Zählt man die sechs „Kids in Line“ hinzu, sind 50 Nachwuchstänzer fleißig und ganz nah am Rhythmus. Die „Kids in Line“ werden von Sabine Backfisch angeleitet, eine Gruppe, die erst seit September besteht. Sie, im Alter von sechs bis neun, trainieren immer dienstags ab 16.30 Uhr in der Rheinhallengaststätte, wobei Spiel, Spaß, Tanz und Koordination im Mittelpunkt stehen.

Geschätzte Kreativität

Ein wenig kurios ist, dass die Hiphopper ohne Jungs auskommen, die „Kids in Line“ aber gleich drei Jungen in der Gruppe haben. Liz Witte (13) und Vanessa Petri (13), die die Kreativität beim Hip-Hop sehr mögen, hätten gerne die Verstärkung durch Jungs. „Das würde unsere Choreografien noch interessanter machen“, sagt Liz. „Wir dürfen bei den Choreografien mitbestimmen“, sagt Vanessa, die mit dem Tanzen in der Enderlegemeinde begann, kurz bevor Rebecca Metzger kam.

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