Ketsch

Hausfrauengemeinschaft Mehrtagestour führt in Österreichs Hauptstadt / Auf den Spuren von Kaiserin „Sissi“ / Vergnügen im Prater

Kaiserstadt Wien und die schöne Wachau erkundet

Ketsch.„Zu Gast im charmanten Wien“ war das Motto des Jahresausflugs der Hausfrauengemeinschaft Ketsch. Vorsitzende Ingrid Maldet empfing die Mitglieder und Freunde der Reise und wünschte allen ein paar unbeschwerte Tage.

Nach der Mittagspause in Röhrnbach ging es weiter, bis die Gruppe am Abend das Hotel in der österreichischen Hauptstadt erreichte. Am nächsten Tag hieß es: Wien entdecken! Bei einer Stadtrundfahrt und Führung entlang der Ringstraße sahen die Mitreisenden zahlreiche imposante Prachtbauten. Die Staatsoper das prächtige Kunsthistorische Museum, die Hofburg, das Parlament, das Rathaus und das Burgtheater beeindruckten die Gruppe.

Am dritten Tag ging’s in die Wachau, einem Landstrich, in und um das Tal der Donau, rund 80 Kilometer von Wien entfernt. In Melk – herrlich gelegen hoch über der Donau – besuchten die Kurpfälzer das Benediktinerstift und die Stadt. Entlang des Flusses führte die Tour weiter in das berühmte Weindorf Dürnstein. Dort schlenderte die Reisegruppe durch die engen Gassen.

Der Spaß ging weiter im Prater mit dem wohl bekanntesten Wahrzeichen Wiens: dem Wiener Riesenrad. Das Riesenrad wurde 1897 zur Feier des 50. Thronjubiläums von Kaiser Franz Josefs I. errichtet. Im Prater bestand die Möglichkeit, zu den Wachsfiguren von Madam Tussauds zu gehen, Geisterbahn oder Kettenkarusell, den „Prater Turm“, mit seinen 117 Meter Höhe zu fahren. Wien bei Nacht war mal etwas anderes, mit allen Sehenswürdigkeiten und vorbei am Hochstrahlbrunnen, der bei Nacht ein fantastisches Bild bot.

„Heute geht’s in das Herz des Wienerwaldes“, versprach Ingrid Maldet am vierten Tag. Zuerst stoppte die Gruppe am Stift Heiligenkreuz. Dies wurde im Jahr 1133 vom heiligen Leopold auf Anraten seines Sohnes, des seligen Otto von Freising, gegründet. Heiligenkreuz besteht seit der Gründung ohne Unterbrechung. Im Thermalbadeort Baden betrachteten die Reisenden die Dreifaltigkeitssäule am Hauptplatz, die an die Pest erinnert. Die umliegenden Gassen sind für ihre Biedermeierbauten aus dem 19. Jahrhundert bekannt. Am frühen Nachmittag folgte man den kaiserlichen Spuren „Sissis“ in das Schloss Schönbrunn, dass zu den bedeutendsten Kulturdenkmälern Österreichs gehört. Bereits erwartet wurden die schon etwas müden Reisenden in Grinzing im Heurigenlokal mit Wein aus Wien und Wienermusik. Dieser erlebnisreiche Tag klang erst in den späten Abendstunden aus.

Der fünfte Tag stand zur freien Verfügung. Hier konnte gebummelt, der Naschmarkt oder der Zentralfriedhof mit seinen vielen Ehrengräbern besucht werden – jeder, wie er mochte. Auf der Rückreise tags darauf stoppten die Ketscher noch in Röhrnbach, bevor sie die Kurpfalz wieder willkommen hieß. im

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