Ketsch

Frühschoppen Dorfälteste und Ehrengäste pflegen Gemütlichkeit / Engagement für große Tradition

Kappenstein lobt ASV-Organisationstalente

Archivartikel

Ketsch.Das Backfischfest der Enderlegemeinde lockt jedes Jahr viele Besucher aus nah und fern an. So auch in diesem Jahr: Zehn Tage wird gefeiert und gelacht und das abwechslungsreiche Programm genossen. Ein fester Bestandteil des Festes ist der Frühschoppen mit Backfischessen für die Dorfältesten und Ehrengäste gemeinsam mit dem Fischerkönig, das am Sonntagvormittag nach einer gelungenen Nacht mit der Band „Radspitz“ wieder leben ins Zelt brachte.

Das Karussell drehte sich wieder, die Stände, an denen Essen und Getränke angeboten werden, öffneten aufs Neue einer nach dem anderen und das große Festzelt füllte sich. Mehr als 200 geladene Gäste, darunter die Bürgermeister Jürgen Kappenstein, Helmut Baust aus Oftersheim, Ralf Göck aus Brühl und Patricia Rebmann aus Eppelheim sowie Fritz Rösch, stellvertretender Oberbürgermeister der Stadt Hockenheim, und eine Vielzahl von Gemeinderäten folgten der Einladung des Angelsportvereins ins Festzelt.

Auch die Landtagsabgeordneten Daniel Born, Klaus-Günther Voigtmann und Manfred Kern sowie Besucher aus der französischen Partnerstadt Trélazé genießen den Frühschoppen.

„Man sieht viele Gesichter, die eigentlich immer da sind – natürlich freuen wir uns aber auch über neue Besucher. Beim Frühschoppen kommen dann alle zusammen, unterhalten sich und hören Musik“, erzählte Walter Manske, Pressewart des Angelsportvereins, im Gespräch mit unserer Zeitung.

Günter Perner, Vorstand des Vereins, hieß die Anwesenden willkommen und begrüßte besonders Bürgermeister Jürgen Kappenstein, den Schirmherrn der Veranstaltung im Bruch.

Früher noch im „Enderlegarten“

Kappenstein machte in seiner Ansprache eine kleine Reise in die Vergangenheit des Backfischfestes – ein Dorfältester habe ihn angesprochen und erzählt, dass er schon als fünfjähriger Junge auf dem Fest gewesen sei. „Damals fand das Event noch im ,Enderlegarten’ statt“, meinte der Bürgermeister. Um so schöner sei es, dass die Tradition des Festes bis heute immer noch besteht.

„Ein Event wie das Backfischfest ist mit einem großen Zeitaufwand verbunden und es braucht auch Organisationstalent, um das auf die Beine zu stellen. Günter Perner und Claus Heim beweisen jedes Jahr aufs Neue, dass es möglich ist“, lobte Kappenstein die Helfer des Vereins. „Auch hinter der Theke wird fleißig angepackt. Ich wünsche dem Fest einen guten Verlauf und zehn unterhaltsame Tage.“

Während die Band „Stefan Persch und die Filsbacher“ mit bekannten Hits wie „Hulapalu“ von Andreas Gabalier oder passend zum Backfischfest „Die Fischerin vom Bodensee“ für beste Stimmung sorgten, genossen die Besucher gebackene Forellen von der Fischbäckerei Obeldobel und kühle Getränke, wobei sie sich mit den gekrönten Würdenträgern unterhielten.

Musikalisch weiter ging es stimmungsvoll mit „Rot sind die Rosen“, bevor dann mit einem „Prosit der Gemütlichkeit“ angestoßen wurde.

„Die Stimmung ist top und wir haben viele Besucher. Wir sind auf jeden Fall zufrieden“, zog Manske die erste Bilanz. Manchmal frage er sich, woher all die Leute kommen – „aber sie kommen und das ist die Hauptsache“, meinte er. Da steht einem erfolgreichen Fest ja nichts mehr im Wege.

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