Ketsch

Kettenreaktion zerstört Display

Archivartikel

Vanessa Schwierz lässt das Smartphone beim Sport besser im Spind

Mit der besten Freundin geht es ab ins Fitnessstudio. Denn gemeinsam trainieren macht doch viel mehr Spaß als alleine – bis zu dem Zeitpunkt, als die Laune der Freundin innerhalb weniger Sekunden sinkt. Ihr Handtuch und Handy liegen neben dem Cross-Trainer auf dem Boden. Die Wasserflasche steht in der dafür vorgesehenen Halterung. Während wir uns unterhalten, so gut es beim Sport eben geht, stellt sie eine höhere Stufe ein. Eine fatale Entscheidung. Mit dem Arm bleibt sie an der Trinkflasche hängen. Diese fällt zu Boden – in Richtung Smartphone und landet genau auf dem Handy. Eine Kettenreaktion, die letztlich das Display springen lässt.

Ist ja nicht so, dass nicht Platz genug gewesen wäre, damit die Flasche daneben fällt. Aber so ist das eben mit Murphys Gesetz. Mit dem Handy in der Hand wandert ihr Blick zur mir. Ob ich lachen oder weinen soll – ich weiß es nicht. Außer einem „oh“ bringe ich nichts über die Lippen. Ihre Laune ist im Keller.

Auf dem Heimweg spreche ich sie noch mal darauf an. Sie fängt an zu lachen und meint: „Na ja, eigentlich hätte ich unsere Gesichter gern gesehen, wie die Flasche, gefühlt in Zeitlupe, herunterfällt.“ Die Geschichte wird uns mit Sicherheit noch lange begleiten und uns zum Lachen bringen. Aber die wichtigste Lektion ist doch: Das Handy bleibt beim Sport besser im Spind.

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