Ketsch

Kitze ducken sich ins Gras

Hallo Kinder, um junge Tiere vor ihren Feinden zu schützen, hat sich die Natur einiges einfallen lassen. Die Mama-Rehe etwa verstecken ihre Kinder, die Kitze, im hohen Gras. In Urzeiten war das auch die richtige Entscheidung, denn in den Wiesen konnte der Rehnachwuchs unbemerkt aufwachsen. Außerdem besitzen Rehkitze in den ersten Lebenstagen keinen Körpergeruch. Raubtiere können sie deswegen nur schwer aufspüren – vor allem, weil sie sich kaum bewegen. „Ducken und tarnen“, das schützt kleine Rehe also vor ihren tierischen Feinden. Anders als die Hasen und Vogelkinder, die bei drohender Gefahr fliehen, ist das Rehkitz auf Stillhalten programmiert. Das kann beim Mähen der Felder allerdings gefährlich werden. Aber dennoch: Wenn ihr ein Rehkitz findet, solltet ihr es auf keinen Fall anfassen, sondern den Bauern nur darauf aufmerksam machen. Durch den menschlichen Geruch werden die Mütter so erschreckt, dass sie ihre Kinder nicht mehr füttern. Das bedeutet für die Rehkitze den sicheren Tod.

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