Ketsch

Benjamin Jungbluth sieht Möglichkeiten zur Nachbesserung in Schwetzinger Straße

Kompromiss ist nötig

Archivartikel

Offenbar zeigen die neue Parkregelung und die verstärkten Kontrollen in der frisch sanierten Schwetzinger Straße Wirkung: Als Verkehrsteilnehmer kommt man leichter auf der wichtigen Durchgangsstraße voran, muss weniger Falschparker-Slalom fahren und als Kunde der Geschäfte findet man zügig einen Parkplatz.

Schwieriger ist es allerdings für die Anwohner. Auch wenn man in einem alten, gewachsenen Ortskern nicht erwarten kann, direkt vor der Haustür parken zu können, so ist der Wunsch nach Abstellmöglichkeiten für das eigene Auto nachvollziehbar. Trotz derzeit stetig postulierter Verkehrswende und Klimaschutz sind weiterhin viele Menschen auf ihr Auto angewiesen. Es muss also ein Kompromiss gefunden werden für Anwohner, Gewerbetreibende und den Durchgangsverkehr. Anwohnerparkausweise könnten helfen, wären aber – für die Nutzer – mit Kosten verbunden. In jedem Fall sollte eine Regelung für Sonn- und Feiertage gefunden werden, wenn die Geschäfte ohnehin geschlossen haben. Vielleicht ist es dann auch möglich, die Parkbuchten noch genauer zu markieren.

Ganz ohne Probleme wird das alles aber wohl nicht klappen, dafür ist es im alten Ortskern einfach zu eng. Für die Besucher aus anderen Teilen des Ortes gilt deshalb: Auch mal mit dem Rad oder zu Fuß in die Schwetzinger Straße. So könnte das Parkplatzproblem am einfachsten reduziert werden.

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