Ketsch

Neurotthalle „Fußball für alle“ soll ein Fest werden

Kroll: Kicken ist ideal für den Inklusionsgedanken

Ketsch.Es ist bald wieder soweit: Am Freitag, 18. Oktober, steigt zum vierten Mal das große Inklusionsfußballturnier in der Neurotthalle. Einzige Bedingung für die Teilnahme ist die Lust auf Fußball. Geschlecht, Alter, Talent oder Handicap spielen keine Rolle. Jeder darf mitspielen.

Es sei ein Rezept, sagen Andrea Kroll vom Jugendbüro Schwetzingen und Lara Krupp von der Lebenshilfe Region Schwetzingen-Hockenheim, das Spaß und Leidenschaft über alle auch nur denkbaren Grenzen hinweg garantiere.

Schon dreimal organisierten das Schwetzinger Jugendbüro, die Lebenshilfe und die Mobile Jugendarbeit Brühl-Ketsch gemeinsam das sportliche Event und jedes Mal war es ein großer Erfolg – nicht nur fußballerisch, sondern auch in Sachen Gemeinsamkeit.

Nichts schaffe mehr Wir-Gefühl als gemeinsame Tätigkeit. Und gerade der Fußball, das betont Andrea Kroll, sei ein ideales Medium für den Inklusionsgedanken. Natürlich wird in der Halle neben der Fußballbegeisterung auch für die Stärkung zwischendurch gesorgt sein. Das große Inklusionsfußballturnier wird, davon waren hier alle überzeugt, ein Fest werden. Das ist eine Behauptung, die angesichts der Turniere zuvor nicht einen Moment übertrieben erscheint.

Tickets für die Bundesliga

Einen Anteil daran dürften neben den Pokalen und Urkunden auch die zu gewinnenden Eintrittskarten für die Bundesligaspiele der TSG 1899 Hoffenheim und die Eintrittskarten für das Aquadrom haben.

Vielleicht, so hoffen die Organisatoren jedenfalls, bekomme man auch noch einige Karten für den Zweitligisten SV Sandhausen. Das sei aber bis dato noch nicht zu einhundert Prozent sicher.

Das große Fußballturnier startet am Freitag, 18. Oktober, um 16 Uhr in der Neurotthalle. Die Mannschaften bestehen aus fünf Feldspielern und einem Torwart. Für die Zahl der Auswechselspieler gibt es keine Beschränkung. ske

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