Ketsch

Tischtennisclub Nachwuchs muss bei Jugendfreizeit in Zuzenhausen akribisch vorgehen

Mädchen-Detektive lösen Fall um Hoffenheim-Kicker

Archivartikel

Ketsch.Die Jugendfreizeit des Tischtennisclubs ist schon als traditionell zu bezeichnen, hat sie doch einen festen Platz im Jahreskalender des Vereins. Dieses Mal fand die Freizeit Anfang August statt und begann mit einem abendlichen Pizzaessen und Gaudi-Tischtennis als Rundlauf.

Bei der Tischtennis-Sause spielten auch die Erwachsenen mit, alle hatten einen Riesenspaß. Morgens, kurz nach acht, trafen sich elf Jugendliche und drei Betreuer an der Halle, und ab ging die Fahrt ins Erlebniszentrum „Mühle Kolb“ nach Zuzenhausen nördlich von Sinsheim.

Lösung anhand von neun Indizien

Dass es bei der Ankunft dort regnete, tat der Stimmung erst einmal keinen Abbruch. Es klarte alsbald auf, und so ging es bei tollem Wetter nachmittags zur „GPS-Wanderung“. Drei Gruppen mussten anhand von neun Indizien einen detektivischen Fall um einen Jugendspieler der TSG 1899 Hoffenheim lösen. Dabei arbeitete die Mädchengruppe am akribischsten und löste den Fall.

Danach war chillen und Fußball spielen auf dem tollen Gelände zwischen den freilaufenden Hausgänsen „Emma“ und „Alfred“ angesagt. Frisch gegrillte Burger und Lagerfeuerromantik mit Blick in den klaren Sternenhimmel beendeten den ersten Tag.

Nach dem Frühstück im Freien ging es dann an die Vorbereitung einer Kajaktour, die auf der Elsenz stattfand. Eingekleidet mit Schwimmwesten ging die Fahrt in Zweier-Booten durch den Wald in Richtung Hoffenheim und zurück. Alle wurden mehr oder weniger nass. Bei den Versuchen, die anderen nass zu machen, war das Paddel das perfekte Hilfsmittel. Das Lenken klappte allerdings unterschiedlich gut. Manches Boot fuhr im Zickzackkurs durch den Fluss und verdoppelte so die Fahrstrecke. Zum Abschluss der Tour gab es noch ein richtiges Vollbad im Wasser. Nach einem ausgiebigen Grillwürstchenimbiss traf man sich nachmittags zu einer Runde Minigolf, bevor es dann an die Heimreise ging.

Von Fabian Roth organisiert

Die Freizeit war einmal mehr ein wunderschönes und attraktives Erlebnis in der TTC-Jugendarbeit, das inzwischen zum festen Bestandteil des Terminkalenders geworden ist. Ein besonderen Dank verdienten sich die Betreuer Fabian Roth, der die Tour auch organisiert hatte, sowie Udo Sturm und Clemens Wollenweber. zg/pip

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