Ketsch

Kinderkarten St. Bernhard Einrichtung darf sich wieder „Haus der kleinen Forscher“ nennen / MINT-Kompetenzen werden hier besonders ausgebildet und gefördert

„Magnetismus“ zieht die fünfte Plakette an

Ketsch.Freude im katholischen Kindergarten St. Bernhard in Ketsch: Er erhält aufgrund seines anhaltenden Engagements in der Förderung früher Bildung in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) von der gleichnamigen Stiftung bereits zum fünften Mal die offizielle Auszeichnung als ein „Haus der kleinen Forscher“.

Forschen und Entdecken gehört in zertifizierten Kitas zum Alltag der Kinder, heißt es erklärend in einer Pressemitteilung. Die pädagogischen Fach- und Lehrkräfte der Einrichtung bilden sich regelmäßig fort, um die Mädchen und Jungen bei ihrer täglichen Entdeckungsreise kompetent zu begleiten. Möglich wird dies durch die gemeinsame Initiative des Südwestmetall-Netzwerkes Rhein-Neckar-Odenwald und der gemeinnützigen Stiftung „Haus der kleinen Forscher“.

„Wir freuen uns sehr, den katholischen Kindergarten erneut als ein ,Haus der kleinen Forscher‘ auszuzeichnen. Gemeinsam mit den Kindern entdecken Sie spannende Naturphänomene und fördern mit dieser wichtigen Arbeit die Neugier und Begeisterung der Mädchen und Jungen für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Mit der erneuten Zertifizierung möchten wir Ihr einzigartiges Engagement weiter wertschätzen und nach außen sichtbar machen“, würdigte Barbara Hackbarth-Burkart, Netzwerkkoordinatorin des Südwestmetall-Netzwerkes Rhein-Neckar-Odenwald, die Mitarbeiter der Einrichtung bei der Übergabe der Plakette. Die Kinder und Fachkräfte nahmen diese voller Freude in Empfang. Sie hatten sich mit dem Projekt „Magnetismus“ für die Zertifizierung beworben und das trotz der Pandemiesituation erfolgreich gemeistert.

Die Kinder freuten sich über kleinen Lupen und Gummibärchen, die Barbara Hackbarth-Burkart mitgebracht hatte. Damit auch ohne Maske die Plakette überreicht werden konnte, hatten sich die Mädchen und Jungen überlegt, ein Metermaß mit nach draußen zu nehmen. „So stimmt der Abstand auch wirklich“ meinten die kleinen Experten für Sicherheit.

Kostenfreie Materialien

Mit dem „Haus der kleinen Forscher“ begeben sich pädagogische Fachkräfte auf den Weg, Kindern die alltägliche Begegnung mit naturwissenschaftlichen, mathematischen und technischen Themen zu ermöglichen. Gemeinsam mit ihnen erforschen sie Phänomene des Alltags mit einfachen Materialien. Dabei fördern die Fachkräfte auch eine Reihe weiterer Kompetenzen, die die Kinder für ihren späteren Lebensweg benötigen wie Sprach- und Sozialkompetenz, Feinmotorik und ein Zugewinn an Selbstbewusstsein und innerer Stärke.

Die gemeinnützige Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ engagiert sich für gute frühe Bildung in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) mit dem Ziel, Mädchen und Jungen stark für die Zukunft zu machen und zu nachhaltigem Handeln zu befähigen.

Gemeinsam mit ihren Netzwerkpartnern vor Ort bietet die Stiftung bundesweit ein Bildungsprogramm an, das pädagogische Fach- und Lehrkräfte dabei unterstützt, Kinder im Kita- und Grundschulalter qualifiziert beim Entdecken, Forschen und Lernen zu begleiten. Das „Haus der kleinen Forscher“ verbessert Bildungschancen, fördert Interesse am MINT-Bereich und professionalisiert dafür pädagogisches Personal.

Partner der Stiftung sind die Helmholtz-Gemeinschaft, die Siemens Stiftung, die Dietmar Hopp Stiftung und die Deutsche Telekom Stiftung. Gefördert wird sie vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Das Südwestmetall-Netzwerk Rhein-Neckar-Odenwald bietet pädagogischen Fach- und Lehrkräften aus Kita, Hort und Grundschule ein kontinuierliches Fortbildungsangebot zu verschiedenen MINT-Themen sowie zu Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) an. Die angebotenen Fortbildungen sind alltagsnah und die Inhalte sind in den Einrichtungen, auch durch die kostenfreien Materialien der Stiftung, leicht zu integrieren. zg

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