Ketsch

Geschäftsleben Regionaldirektorin Birgit Rapp übergibt 23 000 Euro von der VR Bank Kur- und Rheinpfalz an mehr als 40 Vereine

„Manche können es sich nicht leisten“

Ketsch/Brühl.In weihnachtlich geschmücktem Ambiente begrüßte Birgit Rapp, die Regionaldirektorin der Vereinigten VR Bank Kur- und Rheinpfalz in Ketsch, am Donnerstag die Vertreter von mehr als 40 Vereinen aus der Enderlegemeinde, Brühl und Rohrhof. Zwischen Plätzchen, Dominosteinen und kleinen Weihnachtsbäumen bedankte sie sich bei ihrer Serviceleiterin Helga Jungmann, ihrer Mitarbeiterin Karin Scholz und der VR-Marketingleiterin für die Region, Andrea Kehrwecker, für die Unterstützung.

Sie wies auf die Bedeutung des Ehrenamtes hin und brachte ihre Freude darüber zum Ausdruck, dass mit einer Gesamtsumme von rund 23 000 Euro die Spendenübergabe an die Vereine üppig ausgefallen sei. Birgit Rapp erläuterte das Prinzip des VR-Gewinnsparens, bei dem rund 80 Prozent des Loskaufpreises angespart würden und ein Teil der verbleibenden 20 Prozent direkt in den jährlichen Spendentopf fließe, gepaart mit monatlicher Auslosung attraktiver Preise, wodurch eine Win-Win-Situation entstünde.

Beim Foto neben dem Weihnachtsbaum im Foyer des Instituts, den die Kinder des katholischen Sankt Bernhard Kindergartens mit viel Liebe geschmückt haben, fanden alle Anwesenden zusammen. Wie wichtig die regelmäßigen Geldzuwendungen für die Vereine allgemein seien und so auch die Gelder aus dem VR-Gewinnsparen, brachte Gregor Ries, Vorstand der Ketscher Karnevalsgesellschaft Narrhalla, zum Ausdruck: „Wir freuen uns und sind dankbar. Die Vereine erfüllen neben der Brauchtumspflege ebenfalls eine starke soziale Aufgabe, weshalb die Beiträge für alle erschwinglich bleiben müssen, aber die Kosten steigen trotzdem. Ein Beispiel ist der Bustransfer, wenn wir andere Vereine besuchen oder Auftritte haben.“

Er war sich außerdem sicher: „Viele zahlen die Vereinsmitgliedschaft neben den Beiträgen aus eigener Tasche. Manche können es sich nicht leisten, daher sind Zuwendungen so wichtig.

Computer angeschafft

Von der letzten gab es neue Uniformen für unsere Tanzgarde.“ Leider wäre es „ihrer amtierende Lieblichkeit“ Sanja I. aus beruflichen Gründen nicht möglich gewesen zu kommen, was Ries zusammen mit Vorstandskollege Michael Patyi durch die volle Karnevalsmontur pittoresk nahezu vergessen machte.

Auch Ingrid Maldet, die Vorsitzende der Hausfrauengemeinschaft Ketsch, freute sich sehr: „Letztes Mal konnten wir von der Zuwendung einen Computer und Drucker anschaffen. Es ist toll, dass wir hier ein so aktives Vereinsleben haben. Aktionen wie diese helfen, dies auch zu erhalten.“

Serviceleiterin Helga Jungmann, die schon seit 40 Jahren im Unternehmen tätig ist, stellte fest: „Die Spendenübergabe ist immer wieder schön. Alle Leute mitzunehmen, gehört zu unserer Unternehmensphilosophie. Ein so aktives Vereinsleben, wie wir es hier haben, ist etwas Besonderes. Bekannte aus Hannover, die uns besuchten, machten mir dies deutlich. So etwas hätten sie bei sich zu Hause nicht“, sagte sie abschließend. mon

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