Ketsch

Gesangverein Sängereinheit Neuer Vorsitzender gesucht / Zukunftssorgen prägen Beiträge / Helfer für Grillfest gesucht

Mitglieder bleiben vorerst führungslos

Ketsch.In diskussionsfreudiger Runde widmete sich der Gesangverein Sängereinheit bei seiner zweistündigen Jahreshauptversammlung im Gasthaus „Goldenes Lamm” zwölf Programmpunkten. Dabei war niemand bereit, den Vorstandsposten eines Vorsitzenden zu übernehmen. Bis zur nächsten Hauptversammlung will sich der Verein nun um die Besetzung der Position bemühen.

Burghard Seifert als zweiter Vorsitzender sowie zwölf weitere Vorstandsmitglieder wurden in ihren Ämtern für erneut zwei Jahre bestätigt. In seinem Rechenschaftsbericht schilderte Seifert ein reges Vereinsgeschehen mit mehreren Höhepunkten. „Das Vadderdags-Grillfest vor der Rheinhallengaststätte hat sich zu einem Dauerbrenner entwickelt, das nutzten auch Ausflügler aus dem Umland zur Einkehr,” erzählte er. Die Einnahmen braucht der Verein dringend zum Bestreiten der jährlichen Ausgaben. In diesem Jahr findet das Grillfest am Donnerstag, 10. Mai, in gewohnter Weise statt. Der zweite Vorsitzende zeigte sich jedoch besorgt um den Fortbestand des Festes, weil es an Helfern mangele. Die Mitglieder werden älter, die Kräfte lassen nach und Hilfskräfte von Außen schmälern den Ertrag. Seifert blickte auch auf den dreitägigen Vereinsausflug an die Mosel zurück, den er organisiert hatte und bei dem alles wie am Schnürchen geklappt habe. Die Sängereinheit beteiligte sich erneut am Kinderferienprogramm der Gemeinde, dafür hat Inge Schmidt Verantwortung übernommen.

Schatzmeister Manfred Lang legte im Anschluss ein umfangreiches Zahlenwerk über Einnahmen und Ausgaben vor und Ursula Allgeier bestätigte ihm eine sorgfältige Buchhaltung.

Chorleiter Konrad Knopf sprach von einer schwierigen Situation, die es nach bestem Können zu bewältigen gelte. Die Gesundheit gehe treppauf und treppab. Auch er habe weniger Kraft und trete kürzer. Knopf philosophierte, wie es mit dem Verein in den nächsten zwei Jahren weitergehe. Der Chorgesang habe sich mit der Zeit gewandelt. Die Mischung aus moderner und traditioneller Literatur müsse stimmlich machbar bleiben. „Mit welchen Sängern kann der Chor noch rechnen? Nach 40 Jahren Chorgesang muss die Stimme nicht mehr höchste Töne produzieren”, meint Knopf. Nach den anschließenden Wahlen wurden 20 Sängerinnen und Sänger für fleißige Probenbesuche mit flüssigen Präsenten belohnt.

Die nächsten Termine: Der Chor bereichert den Gottesdienst am Sonntag, 24. Juni. Weiterhin steht ein Kaffee-Konzert am Samstag, 22. September, auf dem Programm. Da lädt die Sängereinheit mit befreundeten Chören und Solisten ins Ferdinand-Schmid-Haus ein. gp

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