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Mordprozess: Zwölf Jahre Haft für 51-Jährige aus Ketsch

Archivartikel

Ketsch/Mannheim. Vor dem Landgericht in Mannheim ist das Urteil gegen die 51-jährige Angeklagte aus Ketsch gefallen. Sie wurde zu zwölf Jahren Haft wegen heimtückischen Mordes verurteilt. Sie hat Anfang Februar ihren 43 Jahre alten Ehemann mit einer Vielzahl von Messerstichen getötet. Die Kammer hat außerdem entschieden, dass die Angeklagte nach vier Jahren eine Entziehungskur im Maßregelvollzug machen muss.

Die Staatsanwältin forderte in ihrem Plädoyer eine lebenslange Haftstrafe wegen heimtückischen Mordes für die 51-Jährige. Die Verteidigerin plädierte auf acht Jahre und sechs Monate wegen Totschlags in einem minder schweren Fall.

Im Lauf der Verhandlung kamen Details aus dem Alltag des Paars zutage. Täterin und Opfer waren polizeibekannt, weil es öfter zu Gewaltausbrüchen und Misshandlungen in der Wohnung gekommen war. Dabei spielte auch Alkohol eine erhebliche Rolle. az

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