Ketsch

Kolpingsfamilie Ketscher arbeiten an Zukunftsprojekt mit

Neue Wege unabdingbar

Archivartikel

Ketsch.So etwas hat es in der Verbandsgeschichte noch nie gegeben: Innerhalb von vier Wochen diskutieren hunderte von Mitgliedern der Kolpingsfamilien bundesweit an 20 Orten über die Zukunft der Verbandsarbeit.

Der demografische Wandel ist nur eine von vielen gesellschaftlichen Entwicklungen, weshalb Kolping neue Wege gehen muss, um als relevanter Akteur weiterhin mitzugestalten. Ansonsten wird die Bedeutung der Kolpingsfamilien signifikant abnehmen.

Auch in Ketsch ist die Zukunft ein großes Thema. Mitglieder machten sich auf den Weg nach Weingarten nahe Karlsruhe und waren gespannt auf das „Zukunftsforum“. Mit den Stärken der familienhaften Gemeinschaft, generationenübergreifend, weltweit, und mit Blick in die Zukunft sollten Veränderungen aufgeschlossen aufgenommen und die Lebenseinstellung der heutigen Gesellschaft beachtet werden, um das Bestmögliche zu erreichen.

20 herausgehobene Aussagen einer Mitgliederbefragung waren auf Stellwände gepinnt, sollten diskutiert und bewertet werden. Im Einzelnen sind diese Aussagen nachlesbar auf der Homepage des Kolpingwerkes Deutschland.

Die Statements der Abschlussrunde ergaben eine überaus positive Resonanz für diesen Kolpingtag. Um neue Wege in die Zukunft zu gehen, sei der Anfang gemacht – die Umsetzung sei aber eine große „Hausaufgabe“. Der Höhepunkt im Kolping-Zukunftsprozess wird Ende März 2019 ein bundesweites Forum in Fulda sein. „Die Zeit an sich betrachtet ist völlig wertlos, sie erhält den Wert für uns erst durch unsere Tätigkeit in ihr“, so ein Tenor. mf

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