Ketsch

Entsorgung Wartezeiten in der AVR-Anlage werden verringert

Neuer Wertstoffhof für über 20 Abfallfraktionen

Ketsch.Auf dem Gelände der AVR-Anlage Ketsch an der L 722 wird am Montag, 11. Januar, der neue Wertstoffhof für Privatanlieferungen und Kleingewerbe eröffnet. Die bisherige Annahmestelle habe sich größtenteils in der 1993 erbauten Umschlaghalle befunden. Durch die Maßnahmen würden Wartezeiten bei der Anlieferung deutlich reduziert und die Verkehrssicherheit für Kunden und Mitarbeiter weiter erhöht, teilt die AVR Kommunal mit.

Der neue Wertstoffhof ist für über 20 Abfallfraktionen konzipiert. „Mit diesem modernen Wertstoffhof erfüllt die AVR Kommunal AöR alle Vorgaben des Kreislaufwirtschaftsgesetzes. Wir können die verschiedenen Abfallarten direkt vor Ort trennen und dafür sorgen, dass sie umweltgerecht in den Kreislauf zurückgeführt werden können“, erklärt Wolfgang Wesch, Bereichsleiter Technische Abfallwirtschaft.

Dafür sorgen unter anderem sechs neue Abrollcontainer, jeweils mit einem Fassungsvermögen von rund 20 Kubikmetern. Der Betriebsleiter der AVR-Anlage Ketsch, Hans Jakobi, ergänzt: „Durch die neue Containerlogistik sollen die Wartezeiten reduziert und dadurch eine höhere Leistungsfähigkeit ermöglicht werden.“ Darüber hinaus garantiert die neue Verkehrsführung mehr Sicherheit für Kunden sowie das AVR-Anlagenpersonal.

Zentrale Annahmestelle

Die AVR-Anlage Ketsch ist seit 1977 als Umschlaganlage in Betrieb und wurde 1993 mit der Errichtung einer Umschlaghalle erweitert. Die bisherigen Möglichkeiten zur Wertstoffabgabe befanden sich hauptsächlich im Inneren der Halle, parallel zum Umschlagbetrieb. Ablademöglichkeiten für einzelne Fraktionen waren auf dem Gelände verteilt.

Mit dem neuen Wertstoffhof entstehen für Privatkunden und Kleingewerbe eine zentral gebündelte Annahmestelle und eine räumliche Trennung vom Umschlagbetrieb in der Halle. zg

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