Ketsch

Nicht ganz aufgegangen

Der Ansatz war gut – die Umsetzung ist aber offenbar noch ausbaufähig. Die neue Marktmeile beim Backfischfest hat den Händlern ein dickes Minus bei den Umsätzen beschert. Zu weit abgelegen sind die Stände, zu wenig wird von den Veranstaltern des Volksfestes auf sie hingewiesen.

Zwischen den geparkten Autos und Lastwagen gehen die Verkaufsbuden schnell unter. Und sonderlich ansprechend ist das Ambiente auf dem großen Asphaltplatz in der Sommerhitze auch nicht.

Eine Verbesserung wäre sicherlich, die Marktmeile zu einem zweiten, separaten Platz umzugestalten. Abgeschirmt von den Autos und vom Eingang des Festzeltes besser zu sehen, könnten die Besucher dann dort ohne laute Fahrgeschäfte nebenan in Ruhe bummeln gehen. Gleichzeitig wäre das Angebot etwas geballter und würde einladender präsentiert. Wenn dann noch der Sommer 2019 etwas kühler ausfällt, sollte es mit dem Umsatz wieder besser laufen.

Nur sollten dann auch wirklich alle Händler auf diesem neuen Marktplatz stehen – diesmal gab es mehrere, die entgegen der Ankündigung auf dem deutlich belebteren Rummelplatz eine Lücke gefunden und somit gegenüber den anderen Standbetreibern einen merklichen Vorteil hatten.

Warum sie dort, außerhalb der neuen Marktmeile, ihre Stände aufbauen durften, konnten weder die Händler selbst noch der ASV so richtig beantworten. Nicht nur für die Besucher war das Konzept in diesem Jahr also etwas verwirrend.

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