Ketsch

Tag des Ehrenamtes Bürgermeister Jürgen Kappenstein würdigt Engagement der Vereine für die Gemeinde / TSG-Kunstturnerinnen begeistern mit ihrem Können

„Ohne sie wären wir um vieles ärmer“

KETSCH.Der internationale Tag des Ehrenamtes wurde 1985 von den Vereinten Nationen beschlossen und ist ein ganz besonderer Tag: Jedes Jahr am 5. Dezember soll das Ehrenamt in den Mittelpunkt gestellt und damit vor allem auf jene Menschen aufmerksam gemacht werden, die hinter einem solchen Amt stehen, es ausfüllen und wachsen lassen – so auch beim Ehrungsabend in der Rheinhalle.”

„Der eine wartet, dass die Zeit sich wandelt, der andere packt sie kräftig an und handelt” – dieses Zitat von Johann Wolfgang von Goethe stellte Bürgermeister Jürgen Kappenstein als Leitmotiv über den Ehrungsabend. Es spiegele deutlich zwei Charaktereigenschaften wider: Einerseits gebe es Menschen, die ihre Hände in den Schoß legen und in ihrer Bequemlichkeit verharren. Menschen, die sich darauf verlassen, dass sich alles von alleine weiterentwickelt. Menschen, die keine Notwendigkeit sehen, sich einzubringen oder etwas zu verbessern.

Die Gemeinschaft voranbringen

„Gäbe es nur solche Menschen, dann wäre die Welt in vielen Bereichen ärmer: Es gäbe keinen Fortschritt, keinen Zusammenhalt, keine Zukunftschancen”, gab das Gemeindeoberhaupt zu bedenken. Andererseits gibt es auch solche Menschen, die bereit sind, mitzuhelfen und sich uneigennützig für die Gemeinschaft stark machen, Verantwortung übernehmen und nicht nur sich selbst, sondern eine ganze Gemeinde voranbringen möchten.

Hinter jedem Verein stehen einzelne Mitglieder, die gemeinsame Ziele verfolgen und das Gemeindeleben mit Angeboten bereichern. Sei es auf kultureller, sportlicher oder politischer Ebene. Jenen ehrenamtlich Tätigen, die regelmäßig über viele Jahre für ihren Verein im Einsatz sind, sprach er Anerkennung und Dank aus:

„Ohne die vielen Bürger, die sich in und für Ketsch ehrenamtlich engagieren, wäre unsere Gemeinde um vieles ärmer. Unser vielfältiges Gemeindeleben hätte kein Fundament, unser Veranstaltungskalender wäre leer, und unsere Gemeinschaft hätte keinen Halt.”

Hervorragende Leistungen

Kappenstein zeichnete neben ehrenamtlich tätigen Vereinsmitgliedern auch Sportler aus, die im verlaufenden Jahr als Einzelkämpfer oder im Team durch hervorragende Leistungen von sich reden und sich somit auch um das Ansehen der Gemeinde verdient gemacht haben.

So wurden mit Urkunde und einem Bildband vom Angelsportverein Heike Perner, vom Club der Sportfischer Eugen Fondermann, Ines Stahl von der DLRG, Christian Werner vom DRK, Joachim Hartung von der evangelischen Kirchengemeinde, von der Gemeinde Anita Pohl, vom Gesangverein Sängereinheit Monika Schebiella, von der Karnevalsgesellschaft Narrhalla Dagmar Kern, vom Kleintierzuchtverein Hans-Peter Schmitt, von der Kolpingsfamilie Jutta Schäfer, von den Kurpfalzwanderern Ingrid Reschka, vom Marathon-Team Ingrid Pongs und Heiner Berger vom Motorsportclub geehrt.

Weiterhin stehen Julian Wittig vom Musikverein, Annette Schrepp vom Schachclub, Bechir Bellaid und Johann Strunk von der Sportvereinigung 06, Anne Gut-Wahl und Petra Meyer von der TSG, sowie Elfriede Geschwill vom VdK ebenfalls stets für ihre Vereine im Einsatz.

Akrobatisches Programm

Nach dem ersten Teil des Ehrungsreigens begeisterten die Kunstturnerinnen der TSG mit ihrem Können nach einer Choreografie von Eileen Berger und Maike Kugler die Zuschauer, bevor die aktiven Ligaturnerinnen einen Ausschnitt ihres akrobatischen Wettkampfprogramms präsentierten.

Im zweiten Teil der Ehrungen zeichnete Bürgermeister Kappenstein verdiente Sportler aus (siehe Info-Box). „Unsere Sportler haben auch in diesem Jahr ihr großes Talent gezeigt. Wir sind stolz darauf, dass sie unsere Gemeinde so erfolgreich vertreten haben”, sagte Bürgermeister Kappenstein und lud abschließend zum Imbiss, Umtrunk und guten Gesprächen ein.

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