Ketsch

Corona Großveranstaltungen bis Ende Oktober verboten

Passendes Konzept fürs Backfischfest?

Archivartikel

Ketsch.Nach langem Streit im Umgang mit der Corona-Krise haben sich Bund und Länder zusammengerauft und in wichtigen Bereichen ein einheitliches Vorgehen vereinbart. Der Beschluss vom Mittwoch sieht etwa das weitere Verbot für Großveranstaltungen vor. Dies teilten Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und Vertreter der Länder in Berlin nach dem Ende der Ministerpräsidentenkonferenz mit.

Das Backfischfest im Bruch, welches erst vor wenigen Wochen von den Organisatoren auf September verschoben wurde (wir berichteten), steht deshalb erneut auf der Kippe. Allerdings sehe die Einigung auch Möglichkeiten für Ausnahmen vor. Das Verbot gelte für solche Veranstaltungen, „bei denen eine Kontaktverfolgung und die Einhaltung von Hygieneregelungen nicht möglich sind“. Alle Hygiene-Maßnahmen hätten sich bewährt und würden grundsätzlich fortgeführt. Die Bürger seien auch weiter gehalten, ihre Kontakte zu anderen Personen möglichst gering zu halten.

Info erst wenige Stunden alt

Claus Heim, Geschäftsführer der Ketscher Backfischfest GmbH, hält das im Bruch allerdings für machbar. „Wir hatten bis jetzt noch keine Möglichkeit, darüber zu konferieren. Diese Information ist ja erst wenige Stunden alt“, erklärt er auf Nachfrage unserer Zeitung.

Die Verantwortlichen seien aber schon fleißig dabei, für das große Fest ein Konzept zu erarbeiten, bei dem diese Vorgaben umgesetzt werden können. „Wir sind guter Dinge und wir sehen die Möglichkeit gegeben, die Rahmenbedienungen einhalten zu können“, sagt er. Sie suchen Wege, das Backfischfest in irgendeiner Art und Weise möglich zu machen. nina/dpa

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