Ketsch

Moderne Technik „Styletto“ für natürliche Stimmwahrnehmung / Sechs Millimeter Durchmesser

Passt hinter kleinste Ohren

Archivartikel

Ketsch.„Ich trage es selbst und bin begeistert“, sagt Markus Andrae. Der Inhaber des Höreck hat sich für das wohl dünnste Hinterohr-Hörgerät der Welt entschieden. „Es hat hinter den kleinsten Ohren Platz“, sagt der Hörgeräteakustiker-Meister.

Die Rede ist von dem Hörgerät „Styletto“ aus dem Hause Signia. Das Design-Hörgerät hat gerade einmal einen Durchmesser von sechs Millimetern. „Die Firma Signia hat es geschafft, sehr gute modernste Technik in ein sehr kleines stylishes Gerät zu packen.“

Doch die innovativen Entwicklungen in der Hörakustik-Branche sind nicht nur für Experten beeindruckend. „In Sachen Miniaturisierung, Konnektivität und Klangqualität konnten herausragende Fortschritte erzielt werden, die für den Hörsystemträger große Vorteile bieten und direkt wahrnehmbar sind“, weiß Markus Andrae.

Höchste Spontanakzeptanz

Das Styletto sei mit einer Hörsystem-Plattform ausgestattet, die eine echte Lösung für eine natürliche Wahrnehmung der eigenen Stimme liefere. „Die Spontanakzeptanz ist um 80 Prozent verbessert.“ Das sei nicht zuletzt durch Studien überprüft worden, sagt Andrae.

Und: In den USA hat Signia eine Studie mit 500 Personen durchgeführt. Die Teilnehmer wiesen einen mittelgradigen Hörverlust auf. Sie wurden gebeten, Styletto im Vergleich zu anderen Signia-Hörsystemen zu bewerten. Styletto wurde als überwältigend neu und anders im Vergleich zu herkömmlichen Hörsystemen eingestuft. Das ist für den Hörgeräteakustiker-Meister wichtig. Denn: Die Tatsache, dass Styletto als einen großen Sprung nach vorne im Design angesehen wurde, hilft, das Stigma zu durchbrechen, das mit aktuellen Designs verbunden ist. Das Styletto sieht nicht mehr aus wie ein Hörgerät.

Enorme Autonomie

Das Styletto ist mit Lithium-Ionen-Akkus versehen und das Aufladen unterwegs funktioniert über den ultraflachen, tragbaren Charger. Dies gewährt eine beachtliche Autonomie von vier Tagen (auf Basis von 16 Stunden Tragezeit pro Tag) ohne Stecker oder Kabel – einem entspannten Wochenendausflug oder einer wichtigen Geschäftsreise steht also nichts im Wege.

Keine lange Eingewöhnung

„Lange Eingewöhnungszeiten, wie wir sie von früher kennen, gibt es heute nicht mehr, da Hörsysteme auf die individuelle Hörentwöhnung hervorragend angepasst werden“, berichtet Markus Andrae. Und doch könnten wesentlich mehr Menschen mit Hörminderung von Hörsystemen profitieren.

Markus Andrae nutzt das Styletto übrigens in der Titan-Edition. Titan ist für seine Festigkeit und Widerstandsfähigkeit bekannt, weshalb es in medizinischen Produkten und High-Tech-Sportgeräten eingesetzt wird. Beim Styletto in der Titan-Edition kommt ein aus Titan gefertigtes Ohrpassstück zur Anwendung, das den Tragekomfort noch steigert und die Funktionen des Styletto besser zur Wirkung bringt. mab/zg

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