Ketsch

Central Kino Epochaler Woodstock-Dokumentarfilm wird am Mittwoch nachgeholt

Projektionstechnik spielt einen Streich

Archivartikel

Ketsch.Die Projektionstechnik im Central Kino wollte vergangenen Donnerstag nicht, spielte den Verantwortlichen mit Hannes Piechotta und Hansdieter Gehres einen Streich: „Die IT hat versagt“, sagte Piechotta und meinte, dass das mit einem Projektor, der noch Rollen abspielt wie zu früheren Zeiten, nicht passiert wäre.

Sei’s drum. Der Woodstock-Dokumentarfilm, der der streikenden Technik zum Opfer fiel, wird nun kurzerhand am Mittwoch, 21. August, um 19.30 Uhr einfach nochmals gezeigt. Denn zur Vorstellung am vergangenen Sonntag befand sich die Technik wieder in funktionstüchtigem Zustand.

Dafür mussten die Mitglieder des Vereins Central Kino Ketsch aber alle Hebel in Bewegung setzen. Wie Piechotta im Gespräch mit unserer Zeitung erklärte, hat die Projektor-Firma ein Ersatzteillager in Belgien. Also musste der Kurier aus dem Nachbarland anreisen. Der Techniker wiederum, der sich damit auskennt, fuhr aus München nach Ketsch. „Unser Hansdieter Gehres hat die vergangenen vier Nächte gefühlt im Kino übernachtet“, sagte Piechotta nicht ganz ernst und kann ja wieder auf eine funktionierende Technik verweisen.

Und das ist gut so. Denn als eines von wenigen Kinos in der Region zeigt das Central den oscar-prämierten Film „Woodstock“. Mehr als drei Stunden taucht das Publikum in die Atmosphäre von Woodstock ein, in seine großartigen und chaotischen Momente. Am 15. August 1969 kam eine halbe Million junger Leute in der Nähe von New York zusammen. Das dreitägige Festival drückte auch die Lebenseinstellung einer ganzen Generation aus. mab

Zum Thema
Das Wichtigste von heute
Newsticker Schwetzinger Zeitung
Newsticker Rhein-Neckar
Newsticker überregional