Ketsch

Central und Ferdinand-Schmid-Haus Film „True Warriors“ über Selbstmordattentat in Kabul / Gitarrenduo Stampa und Scheck

Regisseur Niklas Schenck hat fast ein Heimspiel

Ketsch.Einen besonderen Filmabend verspricht die Vorführung von „True Warriors“ am Montag, 17. September, ab 19.30 Uhr im Central Kino zu werden. Denn Regisseur Niklas Schenck wird mit dabei sein. Der 35-jährige Journalist und Filmemacher freut sich besonders auf Ketsch, da seine Oma hier lebt – die andere übrigens in Schwetzingen.

Der Hamburger hat mit seiner Herzdame Ronja von Wurmb-Seibel einen eindrucksvollen Film geschaffen. In „True Warriors“ erzählen die Überlebenden eines Selbstmordanschlags in Kabul. Im französischen Kulturzentrum wird im Dezember 2014 die Premiere eines Theaterstücks über Selbstmordattentate aufgeführt, als sich die schreckliche Tat ereignet. Neben dem Attentäter sterben zwei Besucher, 40 weitere werden verletzt. In Interviews berichten Schauspieler, Kameramann, Besucher, wie sie die Tat erlebt haben und wie sie sie verarbeiten. Regisseur Niklas Schenck hat ein Jahr in Kabul gelebt und kann eindrucksvoll über Afghanistan berichten.

Harald Stampa und Benjamin Scheck verbindet eine Freundschaft und die Leidenschaft, die klanglichen Möglichkeiten der Gitarre zu ergründen. Die beiden treten heute Abend ab 20 Uhr im Ferdinand-Schmid-Haus. Karten zu 15 Euro gibt es an der Abendkasse. mab

Info: „True Warriors“-Trailer unter www.schwetzinger-zeitung.de

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