Ketsch

Sonnenernte Preisfrage beschäftigt sich mit Solarstrom / Aufruf zur Gartengestaltung

Richtig schätzen und gewinnen

Archivartikel

Ketsch.Anlässlich der Europäischen Nachhaltigkeitswoche will der Umweltverein Sonnenernte zum Nachdenken über die Energie der Sonne anregen und hat dafür eine Preisfrage zu den Ketscher und Brühler Gemeinschaftssolarstromanlagen gestartet: „Wie viel Kilowattstunden Solarstrom werden bis zum Montag, 10. Juni eingespeist sein?“

Informationen über die Gemeinschaftsanlagen sind unter www.sonnenernte.de.to erhältlich und an den Anzeigetafeln der Seniorenwohnanlage und der Marion-Dönhoff-Realschule zu lesen. Interessenten können Schätzwerte an sonnenernte@ web.de mailen. Einsendeschluss ist am Dienstag, 4. Juni. Auf die besten Schätzer warten Sachpreise wie unter anderem eine Reisetasche mit Trolleygestell, eine Freizeittasche, zwei Squares-Vasen, Words-Kissen, Handtücher, ein Fahrradschloss, Trinkflasche, Schwimmbrille, Thermo-Untersetzer, einige LEDs. Folgende Infos sollen die Lösung erleichtern: Am 17. Juni 2018 waren an der Anzeigetafel der Seniorenwohnanlage (nur die erste Anlage) 139 600 Kilowattstunden, an der Sporthalle der Marion-Dönhoff-Realschule 426 049 Megawattstunden und an der Marion-Dönhoff-Realschule 174 504 Kilowattstunden abzulesen. Zusammen waren also 740 144 Kilowattstunden Solarstrom eingespeist. 788 504 Kilowattstunden waren es am 31. Dezember vergangenen Jahres, am 28. Februar dieses Jahres 795 905, am 31. März 802 937 und am 30. April 812 551 Kilowattstunden.

Auf Vereinsinitiative konnten bisher im Geschäft Grimmer Computertechnik LEDs der Firma Carus gekauft werden. Das Geschäft gibt es nicht mehr. Der Vorstand bemüht sich, eine neue, örtliche Verkaufsstelle zu finden; bisherige Rückfragen waren noch nicht erfolgreich. Bei Carus werden alle Produkte in Deutschland produziert. Die Umweltschützer von Sonnenernte fragen noch ergänzend (ohne Wertung bei der Preisverlosung): „Die Aussage der Klimaschutzagentur: ,LEDs sind die Spar-Stars unter den Lampen’ ist zu wie viel Prozent richtig?“

Das Nachhaltigkeitsnetzwerk Baden-Württemberg hat außerdem den Mitmachwettbewerb „Jeder Quadratmeter zählt!“ ausgeschrieben: Es wird dazu aufrufen, Lebensraum für Insekten zu schaffen: „Wandeln Sie in Ihrem Garten eine Fläche von mindestens einem Quadratmeter mit torffreier Erde und Biosaatgut in eine wilde Ecke um“, dazu ruft auch Sonnenernte auf. „Sie möchten Ihren Balkon insektenfreundlich gestalten? Pflanzen Sie Wildblumen und Kräuter in Ihre Balkonkästen oder gestalten Sie mit Kletterpflanzen eine wilde Wand“, heißt es in der Pressemitteilung. zg

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