Ketsch

Sängereinheit Reisegruppe erlebt schöne Tage am Bodensee / Insel Mainau bietet für alle neue Attraktionen / Konstanz beeindruckt mit Imperia-Statue

Schifffahrt führt an den nachgebauten Pfahlbaudörfern vorbei

Archivartikel

Ketsch.Mitglieder und Freunde der Sängereinheit verbrachten wunderbare Tage am Bodensee, heißt es in einer Pressemitteilung des Vereins. Zu Beginn der Reise hieß der Vorsitzende und Reiseorganisator Burghard Seifert alle Teilnehmer willkommen und lud sie zu einem deftigen Frühstück bei der ersten Rast ein.

Obwohl wechselhaftes Wetter mit Regen angesagt war, schien oft die Sonne und es war meist trocken: Petrus meinte es gut mit der Sängereinheit. In Überlingen am Bodensee angekommen wartete schon das Schiff zur Überfahrt auf die drittgrößte Insel im Bodensee – die Blumeninsel Mainau. Mit ihren in vielen Formen arrangierten Blumenbeeten und Düften ist die Mainau ein einzigartiges Erlebnis für die Sinne. Von weitem schon bestimmt die Silhouette des Schlosses das Bild der Insel. Obwohl viele von den Teilnehmern schon einmal auf der Insel waren, gab es auch für sie immer wieder etwas Neues zu entdecken: ob die seltenen Gehölze aus aller Welt, darunter riesige Mammutbäume, das Feuerwerk der Dahlienblüten und noch viele blühende Rosen auf den Mediterran-Terrassen oder das Schmetterlingshaus.

Mit vielen neuen Eindrücken erreichten die Reisenden das auf einer Anhöhe liegenden Hotel in Überlingen. Von da hatte man einen wunderschönen Blick über den See und das 70 Hektar große Parkareal lud noch zu einem kleinen Spaziergang ein. Die Schifffahrt nach Konstanz führte an Unteruhldingen vorbei, wo man von Schiff aus gut den Nachbau der Pfahlbaudörfer aus der Bronze- und Steinzeit sehen konnte.

Bereits bei der Einfahrt in den Hafen von Konstanz sah man die Statue Imperia, eines der Wahrzeichen aus der neueren Zeit, aufgestellt 1993. Sie erinnert satirisch an das Konzil von Konstanz. In zwei Gruppen aufgeteilt wurden die Teilnehmer mit einer facettenreichen Stadtführung auf eine lebendige Zeitreise durch die größte Stadt am Bodensee geführt. Das Konstanzer Konzil ist als herausragendes Ereignis vor 600 Jahren noch heute überall in der Stadt präsent.

Münster besichtigt

Besichtigt wurde das Konstanzer Münster, das für seine verschiedenen Architekturstile und seine gotische Turmspitze bekannt ist. Weiter ging es zum Rathaus, das sich durch seine mit aufwendigen Fresken bemalte Fassade und seinen Innenhof im Renaissancestil auszeichnet. Anschließend lud die historische Altstadt mit seinen malerischen Gässchen zum gemütlichen Einkaufsbummel oder zur Einkehr ein. Am letzten Tag wurde auf der Heimreise noch im Schwarzwaldstädtchen Titisee-Neustadt eine mehrstündige Rast eingelegt. Hier hatte jeder ausreichend Gelegenheit für eine Bootsfahrt auf dem Titisee, zur Einkehr oder für einen Einkaufsbummel. Dass die Reise allen gefallen hatte, zeigte der abschließende Applaus am Ende. zg

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