Ketsch

Kreuzwiesenweg Pavillon mit Graffiti „verschönert“ / Gemeinde handelt sofort und schickt Bauhofmitarbeiter zum Überstreichen

Schmierereien sind schon wieder weg

Ketsch.Was für eine Sauerei: Da war der Pavillon im Kreuzwiesenweg eben erst Ende August mit viel Herzblut verschönert worden (wir berichteten) und etwas mehr als vier Monate später ist der Treffpunkt für Jugendliche schon wieder verschandelt. „Soli 68“, wobei nicht klar ist, ob es sich um die Namensgebung eines Graffitisprayers oder um eine Botschaft handelt, stand verschiedenfarbig außen und innen an den Wänden.

Doch die Gemeinde handelte sofort, beinahe schneller, als die Polizei erlaubt. Mitarbeiter des Bauhofs haben die „Soli 68“- und „Hammer und Sichel“-Hinterlassenschaften wieder überstrichen. Die Bauhofmitarbeiter hatten sich offensichtlich mit Restbeständen von Marco Billmaier ausgestattet. Letzterer war bei der Graffiti-Spray-Aktion von Jugendbeirat, Gemeinde und Mobiler Jugendarbeit zusammen mit mehreren Jugendlichen als anleitender und beauftragter Graffiti-Künstler für die Umsetzung maßgeblich verantwortlich. Der Pavillon präsentiert sich seitdem im Strandszenen-Outfit in hellen frischen Farben und mit „Ketsch“-Schriftzug. Der Jugendbeirat hatte sich für die Aktion starkgemacht und die Gemeinde die Kosten übernommen. mab

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