Ketsch

Bündnis 90/Die Grünen Mitglieder des Ortsverbands entsorgen wilden Müll aus Hohwiesenweg

Schütz: Das geht gar nicht

Archivartikel

Ketsch.„Warum schmeißen Menschen ihren Dreck in die Natur?“, fragt der Ortverband von Bündnis 90/Die Grünen. „Wir haben ein sehr gutes und kostengünstiges System, um unseren Dreck zu entsorgen. Mülltonnen in jedem Haushalt. Sperrmüll und Elektrogeräte können kostenlos bei der AVR abgegeben werden oder von der AVR abgeholt werden lassen“, heißt es in einer Pressemitteilung.

Der Ketscher Ortsverband von Bündnis 90/Die Grünen macht regelmäßig Begehungen zu Themen, die von Bürgern angesprochen werden. Immer ein Thema ist die Umwelt, in der wir leben. Ein negatives Beispiel entdeckte die Gruppe am Hohwiesenweg. Hier hatte ein Zeitgenosse seine Waschmaschine am Wegesrand entsorgt. „Das geht gar nicht. Das muss weg“, erklärte Heike Schütz, Sprecherin der Bündnisgrünen vor Ort.

Gemeinderat Günther Martin holte einen Anhänger und Robert Brusnik sowie Nikolaus Eberhardt luden die Waschmaschine auf. Am nächsten Tag wurde der wilde Müll bei der Umladeanlage abgegeben. „Doch besser wäre gewesen, der Besitzer hätte das selbst getan. Wie könnte man erreichen, dass die Menschen das nicht mehr machen? Sind unsere Möglichkeiten, diese Umweltsünder zu erwischen und zu bestrafen nicht ausreichend? Was tun die Behörden, um solche Rücksichtslosigkeiten einzudämmen?“, fragen die Grünen. zg

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