Ketsch

Sieben, Dreizehn, 1079

Archivartikel

Caspar Oesterreich weiß, was wirklich hinter den Glückszahlen steckt

Mit Zahlen verbinden wir weit mehr als reine Mathematik, Daten oder auch Telefonnummern. So gilt die Sieben im Gegensatz zur Dreizehn als Glückszahl. Der Grund für den Aberglauben liegt wahrscheinlich in den Ursprüngen der Zivilisation.

Für die Menschen in der Antike galt die Sieben nämlich als von den Göttern bevorzugte Zahl. Auf ihrer Basis wurde der Mondkalender erschaffen, um die Tage der Ernte und Saat zu terminieren. Und auch im christlichen Glauben kommt sie vor, ruhte sich Gott doch laut Bibel nach dem erschaffen der Welt am siebten Tage aus.

Wer unter Triskaidekaphobie leidet, hat Angst vor der Zahl Dreizehn. Der Aberglaube geht dabei wahrscheinlich auf Judas zurück, der als dreizehnter Gast beim Abendmahl zum Verräter wurde. In Asien dagegen gilt die Sieben als Unglückszahl, da der Juli der Monat des Geistes ist.

Wir verbinden viel mit den schlichten Zahlen, richten zum Beispiel den Hochzeitstag an ihnen aus oder hoffen auf besonderes Glück beim Lottospielen. Jeder hat dabei seine ganz eigenen Favoriten.

Meine persönliche Lieblingszahl ist die 1079 – eine eins gefolgt von 79 Nullen. Sie umfasst alles, was es gibt: Denn genau so viele Elementarteilchen befinden sich in unserem Universum. Eine unvorstellbar große Zahl.

 
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