Ketsch

Corona-Verordnung Bis zu 20 Personen dürfen zusammen üben

Singen, musizieren und gestalten in großen Gruppen

Region.Egal ob Musik oder Kunst: Auch in diesen Bereichen war die Weiterbildung durch die Corona-Pandemie anfangs stark eingeschränkt. Nach den ersten Lockerungen, die Präsenzunterricht erlaubten, wird ab diesem Mittwoch, 1. Juli, ein weiterer Schritt in Richtung Normalität gemacht, auch wenn es sich hierbei um eine eher „neue Normalität“ dreht.

Die neue Corona-Verordnung für Musik-, Kunst- und Jugendkunstschulen sieht nun eine einheitlich Maximalgruppengröße von 20 Personen. Für den Tanz und den Unterricht in darstellendem Spiel entfallen zudem die bisherigen Raumflächenregelungen, ist in der Verordnung auf der Internetseite des Kultus- und Sozialministeriums des Landes Baden-Württemberg nachzulesen.

Darüber hinaus ist nur noch für Unterricht in Gesang und an Blasinstrumenten ein einheitlicher Zwei-Meter-Mindestabstand vorgesehen; für den Unterricht in den anderen Sparten entfallen die Abstandsregeln.

Weiter auf Hygiene achten

Da diese Regelungen wegfallen, ist es umso wichtiger, dass die Lockerungen von weiteren Maßnahmen des Infektionsschutzes begleitet werden. So ist es beispielsweise notwendig, dass eine verantwortliche Person für ein Angebot benannt wird und Teilnehmerlisten geführt werden. Mit diesen Listen sollen im Falle einer Infektion die Infektionsketten nachverfolgt werden können. Auch die weiteren Hygienevorschriften sind zu beachten. Heißt: Mund-Nase-Schutz ist bei Betreten der Gebäude zu tragen, die zudem Desinfektionsmittel zur Verfügung stellen müssen. Innerhalb der Gruppen entscheiden vor Ort die Verantwortlichen, wie es sich mit dem Tragen der Masken verhält, die natürlich beim Spielen von Blasinstrumenten genauso wenig Sinn machen wie beim Singen.

Auch für Selbstständige gültig

„Mit war wichtig, die Regeln für die Musik-, Kunst- und Jugendkunstschulen zu vereinfachen und damit die Grundlage für die weitere Öffnung ihres breiten Angebots zu schaffen. Musik-, Kunst- und Jugendkunstschulen tragen entscheidend zur musikalischen und künstlerischen Bildung der Kinder und Jugendlichen bei und sind deshalb ein wichtiger Teil des gesellschaftlichen Lebens in Baden-Württemberg“, wird Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann in einer Pressemitteilung zitiert.

Die Corona-Verordnung Musik- und Jugendkunstschulen gilt dabei für alle vom Land Baden-Württemberg geförderten öffentlichen und privaten Musikschulen und Jugendkunstschulen. Darüber hinaus gilt sie auch für freie Musik- und Kunstschulen, private Musiklehrer, private Kunstlehrer, selbstständige Musikpädagogen sowie selbstständige Kunstpädagogen. zg

Info: Die Corona-Verordnung, die ab diesem Mittwoch, 1. Juli, Gültigkeit besitzt, ist unter folgendem Link abrufbar: https://km-bw.de/CoronaVO+Musikschulen+ab+1_+Juli

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