Ketsch

Tag der Regionen Sonnenernte setzt auf Photovoltaikanlagen

Solarenergie mehr nutzen

Ketsch.Den Aktionszeitraum zum Tag der Regionen 2019 nimmt der Verein Sonnenernte zum Anlass, um eine stärkere Nutzung der Sonnenenergie zu fordern. Der Bundesverband der Regionalbewegung habe dazu aufgerufen, Heimat positiv, weltoffen und regional verwurzelt erlebbar zu machen, wobei gleichzeitig auf globale Zusammenhänge hingewiesen werde, teilt Sonnen-ernte mit: Die Entwicklung der Heimat dürfe niemals auf Kosten anderer Regionen basieren.

Ein kleiner, aber wichtiger Beitrag bei der Energieversorgung sei die stärkere Nutzung der Sonnenenergie. Solarmodule oder -kollektoren auf Ketscher Gebäuden erschwerten weder Nachbarkommunen noch Nachbarländern die Energieversorgung. „Sie ermöglichen aber das frühere Abschalten der Kohlekraftwerke.“ Die Mitglieder von Sonnenernte betonen, dass jede Kilowattstunde von Photovoltaikanlagen das Klima im Vergleich zum Kraftwerksmix deutlich von CO2 entlastet. Sonnenlicht, das heute nicht genutzt werde, könne morgen die Umwelt nicht mehr entlasten. Verbrauchte konventionelle Energien würden jedoch folgenden Generationen fehlen.

Installierte Leistung zu gering

So sei die installierte Leistung der Ketscher Solarstromanlagen von 3 964 Kilowatt Peak zu gering – eine deutliche Steigerung sei erforderlich, teilt Sonnenernte mit. Die Bezahlung der Zukunftsinvestition sei durch den selbst verbrauchten Strom und die Vergütung für eingespeisten Strom möglich. Die Überprüfung der Zweckmäßigkeit könne mit dem Solarrechner der Stiftung Warentest erfolgen. Wer Fragen habe, könne sich per E-Mail an sonnenernte@web.de wenden. zg

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