Ketsch

Central Kino zeigt am bundesweiten Thementag „Utopie der Kinder“ / Dokumentarfilm beleuchtet Inklusionsklasse früher und heute

Stärkere und Schwächere kooperieren

Archivartikel

ketsch.Bei dem Kino-Ereignis am Mittwoch, 15. Mai, wird „Die Kinder der Utopie“ – der aktuelle Dokumentarfilm zum Thema Inklusion – in Form eines bundesweiten Aktionsabends in mehr als 100 Kinos überall in Deutschland zu sehen sein. Mehr als 1000 freiwillige Unterstützer haben sich angemeldet, um in einem Kino den Film zu präsentieren und eine Gesprächsrunde zum Thema „Inklusion und Schule“ zu organisieren.

In Ketsch wird der Aktionsabend um 19.30 Uhr im Central Kino gestartet. Im Anschluss an die Vorführung von „Die Kinder der Utopie“ findet eine Gesprächsrunde mit Patrick Alberti, kommunaler Behindertenbeauftragter des Rhein-Neckar-Kreises, statt.

Der Film eröffnet eine Perspektive auf inklusive Bildung, die in der aktuellen Debatte untergeht: Was gibt uns die Schule mit für unser Leben? Und was könnte ein inklusives Bildungssystem für unsere Gesellschaft bedeuten? „Die Kinder der Utopie“ zeigt sechs junge Erwachsene – drei mit und drei ohne Behinderung, die sich zwölf Jahre nach ihrer Grundschulzeit wiedertreffen.

Wiedersehen nach 14 Jahren

Schon einmal hat der Regisseur Hubertus Siegert die Mädchen und Jungen porträtiert: Sein Film „Klassenleben“ (2005) erzählte von einer Berliner Grundschulklasse, in der Kinder mit und ohne Behinderungen und mit sehr unterschiedlichen Begabungen gemeinsam lernten. Das war vor 14 Jahren noch außergewöhnlicher als heute. Nun begegnen sie sich wieder und blicken auf ihr eigenes Leben und auf das der anderen. zg

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