Ketsch

Kreuzwiesenweg Graffiti des Pavillons wird konserviert / Unternehmer sagt sofort Hilfe zu

Steiner spendiert Schutzlack

Ketsch.Stephan Steiner fährt regelmäßig mit dem Fahrrad am Pavillon im Kreuzwiesenweg vorbei. „Der sah vorher nicht schön aus“, sagt der 34–Jährige im Gespräch mit unserer Zeitung. Umso mehr freute er sich, dass durch die Graffiti-Spray-Aktion im August Abhilfe geschaffen wurde. Deshalb war ihm die jüngste Verschandelung durch einen Sprayer (wir berichteten) wiederum ein Dorn im Auge und via Facebook sagte der Unternehmer auch gleich seine Hilfe zu: Er werde kostenlos einen Schutzlack aufbringen.

„Das wird voraussichtlich Ende nächster Woche sein“, sagt Stephan Steiner. Zuvor werde Graffiti-Künstler Marco Billmaier nochmals tätig werden und die aufgesprühte Strandlandschaft ausbessern und auf ihren ursprünglichen Stand bringen.

Stephan Steiner macht mit seinem Soforthilfe nicht zuletzt Maren Jungblut von der Mobilen Jugendarbeit glücklich. Sie, Jugendliche und der Jugendbeirat hatten unter Anleitung von Marco Billmaier dem Pavillon sein neues, schönes Outfit verpasst. Dass ein dreister Sprayer nichts Besseres zu tun hat, als ignorant auf die Graffiti-Landschaft zu sprühen, war wie ein Schock.

Stephan Steiner wohnt und arbeitet seit 2015 in Ketsch. Er ist Inhaber der Firma Top-Clean Naturstein Spezialisten, die Kunden in Mannheim, Heidelberg und bis Frankfurt hat. „Aktuell restaurieren wir ein Gebäude in Kronberg im Taunus“, sagt Steiner. Der spezielle Lack, den sein Unternehmen aufbringt, sorgt dafür, dass die Graffiti-Landschaft geschützt ist und nicht nachgebessert werden muss, wenn Sprayer es erneut nicht lassen konnten. Das Drübersprühen könne der Lack nicht verhindern, aber man müsse nur die neue Farbe entfernen. Steiner spendiert die Maßnahme im Wert von 2000 bis 2500 Euro gerne. mab

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