Ketsch

Seelsorgeeinheit Sternsinger-Gottesdienst am Dreikönigstag / Hilfe für Kinder in der Ukraine

Symbol zum Trost und zur Hoffnung

Archivartikel

Ketsch/Brühl.„Das hatte ich mir so nicht vorgestellt – den neugeborenen Gottessohn als armseliges Kind im Stall vorzufinden und nicht in einem Palast“ – die drei kleinen Könige kamen von der Krippe zum Altarraum in St. Sebastian gezogen, ihre Verwunderung zum Ausdruck bringend. Sicherlich eine ganz ähnliche Situation wie damals vor 2000 Jahren die Sterndeuter, die drei Weisen aus dem Morgenland, beim Besuch des Jesuskindes in Bethlehem.

Verantwortlich für die Gestaltung des Gottesdienstes zum Dreikönigstag hatten Gemeindereferentin Sigrun Gaa-deMür und Claudia Wagner mit einer kleinen Gruppe Sternsingerkinder ein Rollenspiel einstudiert – in Anlehnung an die diesjährige Sternsingeraktion „Kindern Halt geben“, die vornehmlich Kindern in der Ukraine gilt. Es handelt sich um Kinder, deren Eltern als „Arbeitsmigranten“ weit weg von der Heimat Arbeit finden, um damit die Familie zu ernähren. Großeltern und Verwandte kümmern sich um diese Kinder, unterstützt von Einrichtungen des Kinderhilfswerkes, dessen Arbeit und Einrichtungen so wichtig sind für die Entwicklung dieser Kinder.

Per Livestream in die Gemeinde

Symbolisch führte der Stern Ketschs kleine Könige vom Stall in Bethlehem weg, vorbei an den in der Ferne arbeitenden Eltern, den zuhause wartenden Kindern mit der Oma – und alle nahmen diesen hell leuchtenden Stern als Trost und Hoffnung wahr.

In ihrer Ansprache zu Beginn des Gottesdienstes hob Sigrun Gaa-deMür hervor, dass überwiegend im Familienverband heraus die kirchliche Feier gestaltet wurde – auch von musikalischer Seite aus. Per Livestream konnten die Gemeindemitglieder zuhause „mit dabei sein“. Damit wurde den besonderen Vorsichtsmaßnahmen aufgrund der Corona-Pandemie Rechnung getragen wie bei der ganzen diesjährigen Sternsingeraktion.

Die gesegneten Aufkleber mit dem in Latein verfassten Segensspruch „Christus mansionem benedicat“ („Christus segne dieses Haus“) und die aktuelle Jahreszahl dazu bekommen in diesem Jahr die bisher besuchten Haushalte per Austräger in den Briefkasten übermittelt. Gerne sind dazu die Sternsingerkinder tätig.

Alle Spenden, jeder noch so kleine Beitrag, die dem Kinderhilfswerk und damit den Einrichtungen in der Ukraine zugutekommen, lässt den Stern für die bedachten Kinder heller leuchten, wissen die Sternsinger in der Enderlegemeinde. Spenden kann man per Überweisung oder im Umschlag an das katholische Pfarramt auf das Konto der katholischen Kirchengemeinde Brühl-Ketsch, Iban DE 56 5479 0000 0014 2005 68, Verwendungszweck „Sternsinger 2021“. mf/zg

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