Ketsch

Haus der Begegnung Kindergartenleiterin Schwaninger nach 35 Jahren feierlich verabschiedet

Team sagt mit launigem Film „auf bald“

Archivartikel

Ketsch.Ganz gleich, wer gestern im Haus der Begegnung das Wort ergriff, es wurde stets deutlich, dass mit Eva-Maria Schwaninger ein besonderer Mensch nach 35 Jahren als Leiterin des Johanneskindergartens in den Ruhestand geht.

Die fachlichen Verdienste, weil der Johanneskindergarten einst als konzeptioneller Pilot fürs ganze Bundesland diente, würdigten Pfarrer Christian Noeske ebenso wie Joachim Hartung für den Kirchengemeinderat. Bürgermeister Jürgen Kappenstein dankte mit dem Ehrenteller der Gemeinde herzlich. Susanne Betz, Studienleiterin am religionspädagogischen Institut der Landeskirche meinte in Richtung ihrer ehemaligen Weggefährtin: „Ich habe viel von dir gelernt.“ Von 1990 bis 1998 war Betz Gemeindediakonin in Ketsch.

„Weine nicht, liebe Eva“

Das Team des Kindergartens um Schwaningers Nachfolgerin Andrea Winkler hatte einige Überraschungen parat, rappte und sang für die ehemalige Leiterin. So nahm Rainer Kneis, ein Freund der Familie Schwaninger, am Klavier Platz und vergnügte unter anderem mit der Textzeile „Weine nicht, liebe Eva“. Unter kameratechnischer Mithilfe von Schwaningers Sohn, Kolja Krämer, hatten die Erzieherinnen einen Film produziert, der Wegpunkte aus 35 Jahren Kindergartengeschichte nachzeichnete – und der die 80er Jahre des vergangenen Jahrhunderts hochleben ließ.

Das Schlusswort hatte Eva Schwaninger: „Ich habe drei Viertel meiner Rede gestrichen. Es wurde alles gesagt.“ Die Speyererin dankte ihrem Mann und ihren Kindern, die einerseits die Mutter entbehren mussten, andererseits auch mithalfen, wenn es zum Wohle des Kindergartens noch etwas zu tun gab. mab

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