Ketsch

Naturfreunde Konzert mit „Zap-Gang“ und „Beyond this Summer“

„Teller stören beim Tanzen sowieso“

Archivartikel

Ketsch.Müsste man den Erfolg des Open-Air-Festes der Naturfreunde der vergangenen Jahre in einem Graphen darstellen, ginge er laut Gerd Welker, dem Vorsitzenden des Vereins, steil nach oben. Ehrensache, dass es bei dem Event am Samstag, 29. Juni, auf dem Gelände der Naturfreunde viel Spaß, gute Laune und beste musikalische Unterhaltung gibt. „Unsere Veranstaltung, die bereits zum sechsten Mal stattfindet, ist zur bekannten Tradition geworden. Jedes Jahr kommt die beliebte ,Zap-Gang‘ zu uns und begeistert über Tausend Besucher“, freut sich Welker im Gespräch mit unserer Zeitung. Schon im Februar hat das Organisationsteam mit der Planung begonnen, so dass jetzt nichts mehr schief gehen kann. Auch das Wetter soll laut Vorhersage am Samstag mitspielen.

„Etwas weiter entfernt von der Bühne bauen wir zwei große Zelte mit vielen Sitzplätzen auf“, erklärt Welker. Für die Leute, die lieber direkt vor der Bühne sein wollen, gibt es weitere Stehtische mit großen Schirmen und an den zwei Schankwagen „alle Biergetränke, die man sich vorstellen kann“, sagt Welker, dazu Wein und auch alkoholfreie Erfrischungen.

Ab 18.30 Uhr heizt die fünfköpfige Band „Beyond this Summer“ aus Schwetzingen ordentlich ein. In welche Richtung es musikalisch geht, ist klar: „Green Day“ sind on top, „Blink 182“, „Red Hot Chilli Peppers“ und „Linkin Park“ folgen, bevor das Finale mit „Kings of Leon“ und „Liquido“ eingeleitet wird. Ab 21 Uhr geht es dann mit der „Zap-Gang“ weiter. Schon in den vergangenen Jahren war die Band ein fester Bestandteil der Veranstaltung und gab mit Gesang, Gitarre, Bass, Keyboard und Schlagzeug bekannte Lieder zum Besten. Mit über Tausend Konzerten gehört die „Zap-Gang“ zu den Erfolgreichsten in Südwestdeutschland. „Seit über 25 Jahren ,zappen‘ die sechs Künstler durch alle musikalischen Stilrichtungen“, heißt es in einer Pressemitteilung der Band. „Metallica“ treffe Johny Cash, Bob Marley wage ein Tänzchen mit Prince, „Deep Purple“ plaudere mit „Led Zeppelin“ über alte Zeiten und „Nirvana“ trinke ein Gläschen mit „AC/DC“. Oder kurz: Geniales Programm und fetter Sound.

Freie Sicht auf die Bühne

„Wir hängen überall bunte Lichterketten auf, die eine Art Zirkuszelt bilden“, erklärt Welker. Das sorge für hervorragendes Ambiente. Die große Bühne stehe etwas erhöht auf einem kleinen Hügel – so hat jeder freie Sicht auf das bunte Treiben und Platz zum Tanzen ist auch genug. Außerdem gibt es frisch gegrillte Steaks und Bratwurst im Brötchen, die die Metzgerei Alt liefert. „Das kann man ganz einfach aus der Hand essen, Teller stören beim Tanzen sowieso nur“, meint der Vorsitzende.

So sei der Verein auch keine große Konkurrenz zur eigenen Gaststätte nebenan, die seit Mitte April dieses Jahres in Michael Kuhn einen neuen Pächter gefunden hat. Er habe einige Jahre in Asien gelebt und dort die asiatische Art zu Kochen gelernt. Diese Eindrücke bringe er immer mal wieder in Gerichte mit ein. „Er fusioniert die deutsche und die asiatische Küche – von diesem Essen sind die Gäste begeistert und auch wir als Verein sind sehr zufrieden“, lobt Welker den Wirt. Mit dem neuen Pächter habe die Gaststätte auch ihren neuen Namen „Landstübel“ bekommen.

„Die Naturfreunde stehen in erster Linie für Naturschutz. Aber auch sanfter Tourismus, also ökonomisches und ökologisches Reisen, sowie Sport und Kultur gehören zu unserem Programm. Wir kommen gern in der Natur zusammen und unser Open-Air verbindet all das“, sagt Welker stolz. Bei den Naturfreunden sei jeder Interessierte willkommen, Fremdenfeindlichkeit und Rassismus fänden hier keinen Platz – Zusammenhalt sei wichtig. caz

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