Ketsch

Breuners Buchtipp „Juhu, Letzter! Die neue Olympiade der Tiere“ von Jens Rassmus

Tiefer – langsamer – kürzer

Archivartikel

Ketsch.Sich einem Buch zu widmen, finden viele immer schön, doch in Zeiten von Corona, wenn man auf Abstand zu den Menschen gehen soll, ist die Nähe zum Schmöker vielleicht nochmals mehr geboten – jedenfalls stellte Barbara Breuner in loser Folge Bücher vor – heute: „Juhu, Letzter! Die neue Olympiade der Tiere“ von Jens Rassmus, das im G&G Verlag erschienen ist.

Wie jedes Jahr haben sich die Tiere zur Olympiade versammelt, aber es sind immer dieselben Tiere, die gewinnen. Vor Langeweile schläft das Publikum ein oder rutscht gar von den Sitzplätzen. Als auch der Elefant von der Tribüne purzelt, wird klar, dass man die Regeln ändern muss.

Turbulenter Wettkampf

Die Zwergmaus hat eine zündende Idee: Ab sofort sollen diejenigen Gewinner sein, die sonst als Letzter ins Ziel gehen, das geringste Gewicht stemmen und am wenigsten weit springen können.

Der vielfach preisgekrönte Illustrator und Autor Jens Rassmus erzählt in seiner Fantasiegeschichte von einer turbulenten und äußerst lustigen Olympiade der neuen Art. Mit großer Begeisterung sind die Tiere dabei, bis es am Ende heißt: „Ihr wart erstklassig schlecht!“

Ein Vorlesespaß für Kinder ab fünf Jahren, der nicht nur „die Letzten“ beim Sport begeistern wird, ist Breuner überzeugt. Das lustige Bilderbuch rage aus der Fülle der Neuerscheinungen heraus. Der turbulente Wettkampf stellt die üblichen Erwartungen völlig auf den Kopf.

Schwarze Bleistiftzeichnungen wechseln mit aufwendigen pastellfarbenen Acrylbildern aus verschiedenen Perspektiven ab, das weckt das Kopfkino und zeigt, welche kreativen Möglichkeiten ein Wettkampf bietet. zg/mab

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