Ketsch

Gewann Entenpfuhl Umweltstammtisch und Unterstützer laden ins Ferdinand-Schmid-Haus ein

Über geplanten Kiesabbau informieren

Ketsch.Über den geplanten Kiesabbau im Gewann Entenpfuhl, wo 42 Hektar Wald fallen sollen, informierten Umweltstammtisch Ketsch BUND, Jägervereinigung Mannheim und Naturfreunde Baden und Württemberg in einer gemeinsamen Pressemitteilung einen Monat vor dem zweiten Scoping-Termin im Landratsamt Heidelberg (wir berichteten mehrfach).

Nun laden die Organisationen zu einer Versammlung am Samstag, 21. September, um 19 Uhr ins Ferdinand-Schmid-Haus ein, um weiterhin dafür zu sorgen, die Problematik einer breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen und die Bevölkerung sowie die politischen Parteien für das Thema zu sensibilisieren.

„Weitere Aktionen sind geplant und so ist es nun an der Zeit, die Kräfte weiter zu bündeln und allen, die sich aktiv in den Protest einbringen und beteiligen möchten, die Möglichkeit dazu einzuräumen“, heißt es in einer Pressemitteilung.

Im Ferdinand-Schmid-Haus soll kurz über den aktuellen Stand und über zukünftige, geplante Aktionen informiert werden. Des Weiteren liegen Unterschriften- und Adressenlisten aus, in die sich Helfer eintragen können, die sich an Aktionen beteiligen oder organisatorisch tätig werden möchten. Dies richte sich insbesondere auch an die politischen Parteien, um hier zukünftig gemeinsam in der Sache vorzugehen, teilen die Organisationen mit.

Geplant sei ein Organisationsteam mit vorwiegend Vertretern der Parteien, Vereine und Organisationen, das sich mehr oder weniger regelmäßig treffe. Weiterhin soll eine Liste ausliegen, in die sich Unterstützer eintragen.

„Der Umweltstammtisch und die angeschlossenen Organisationen werden jedenfalls im Rahmen ihrer ehrenamtlichen Tätigkeiten alles versuchen, um das Projekt „Kiesgrube Entenpfuhl“ zu verhindern, und hoffen dabei auf zahlreiche Unterstützung“, heißt es weiter. zg

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