Ketsch

St. Bernhard Vorschulkinder erleben turbulentes letztes Jahr in der Krise / Ausflüge trotz Auflagen

Und plötzlich kommt Corona

Ketsch.Die Kindergartenzeit geht so schnell vorbei und meistens ist das letzte Jahr dort noch einmal ganz etwas besonderes, heißt es in einer Pressemitteilung des Kindergartens St. Bernhard. Die Kinder seien jetzt die Größten in der Einrichtung, dürften viele zusätzliche Aktionen und Ausflüge erleben und freuten sich schon sehr auf die kommende Schulzeit.

Und dann kommt Corona: Plötzlich sei der Kindergarten zu und alles sei von heute auf morgen „wie eingefroren“. Mit einem „Zuhause-Bleiben-Müssen“-Kalender wird mit den Kindern zwar der Kontakt gehalten, aber alle warten nun doch auf die Zeit, in der der Kindergarten wieder öffnet.

Als es aber wieder losgeht, ist doch alles ganz anders, heißt es in der Pressemitteilung: Viele Regeln, getrennte Gruppen im Garten und so weiter – das ist nicht mehr die gewohnte Kindergartenwelt. Und doch finden die Kinder sich laut den Verantwortlichen des Kindergartens schnell zurecht, erkennen und verstehen manchmal besser als die Erwachsenen, dass alle zusammenhalten müssen, damit wir „dieses fiese Corona“ überstehen.

Aber gerade weil das Einhalten von Regeln und eine gute Planung doch so einiges ermöglichen, können die Vorschulkinder aus dem St. Bernhard Kindergarten in den letzten beiden Wochen gemeinsam noch einige schöne Erinnerungen sammeln. Ein Ausflug nach Hambrücken in den Vogelpark, eine Ketscher Rallye mit Kennenlernen des Schulweges – natürlich mit einem Eis als Belohnung – einen Regenbogen-Abschlussgottesdienst im Garten mit allen Kindern, eine Schulranzenparty und der Sprung in die Schulzeit – all das werden die Kinder in ihrer Schatztruhe der Erinnerungen fest verschließen und somit dieses verrückte letzte Kindergartenjahr unter dem Zeichen von Corona doch noch positiv abschließen. zg

Zum Thema
Das Wichtigste von heute
Newsticker Schwetzinger Zeitung
Newsticker Rhein-Neckar
Newsticker überregional