Ketsch

Unterstützung ist notwendig

Benjamin Jungbluth findet, Bürger sollten jetzt vor Ort einkaufen

Die Ketscher können sich auf eine neue Hauptstraße freuen, die nicht nur im Untergrund saniert worden ist, sondern auch optisch etwas hermachen und die Parksituation vermutlich besser ordnen wird. Und es ist eben auch eine Tatsache, dass die öffentliche Infrastruktur in gewissen Abständen erneuert werden muss und dass Baustellen dabei immer Dreck und Einschränkungen mit sich bringen.

Das bedeutet aber nicht, dass man die Probleme der Betroffenen nicht ernstnehmen müsse. Denn auch gesunde Geschäfte bekommen schnell Existenzprobleme, wenn sie für Monate oder gar Jahre nicht auf normalem Wege erreicht werden können. In Zeiten des Internethandels haben es die örtlichen Geschäftsleute ohnehin schwer genug. Sie müssen also unterstützt werden: von der Gemeinde, aber auch von den Bürgern.

Wie wäre es denn mit ein paar Werbeaktionen auf Gemeinde-ebene, um den Ortskern zu unterstützen? Ein Baustellenfest könnte die Einwohner animieren, sich den Baufortschritt bei einem gemütlichen Bummel persönlich anzuschauen und nebenbei in den verkaufsoffenen Geschäften zu schlendern. Dabei sind aber eben auch die Kunden selbst gefragt: Ein bewusster Besuch der baustellengeplagten Geschäfte ist vielleicht etwas mühsamer, aber er hilft, die Geschäfte vor Ort zu erhalten. Sonst hat die Enderlegemeinde am Ende eine schöne neue Hauptstraße mit lauter leeren Geschäftsräumen.

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