Ketsch

Seegemeinschaft Hohe Wiese Premiere des Schlachtfests vor der Rheinhallengaststätte ein Riesenerfolg

Verlockung auf Plakat einfach zu groß

Archivartikel

KETSCH.Die Gäste strömten am Sonntag in Scharen vor die Rheinhallengaststätte, wo die Seegemeinschaft Hohe Wiese zum Schlachfest einlud. Erste Portionen wurden bereits vor 11 Uhr geordert. Wellfleisch mit Sauerkraut bei sommerlichen Temperaturen um 25 Grad Celsius? – Aber ja! Der Appetit auf deftige Kost ist an keine Jahreszeit gebunden.

„Ab und zu gönnt man sich etwas Besonderes”, erzählten Helmut und Gerhard aus Altlußheim beim Essen. Sie konnten beim Radeln der Verlockung auf dem Plakat am Ortseingang nicht widerstehen und kehrten hier ein. „Früher waren Schlachtfeste in Gaststätten überall selbstverständlich. Es schmeckt ausgezeichnet, eine gute Idee von eurem Verein“, lobten die Freunde.

Wer sich jedoch nach 13 Uhr auf den Genuss einer reichhaltigen Schlachtplatte mit Wellfleisch, Blut- und Leberwurst, Leberknödel mit Sauerkraut und Brot freute, hatte Pech gehabt – restlos ausverkauft.

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge beobachtete der Vorsitzende Udo List das lebhafte Treiben auf dem Gelände. „Dieses Schlachtfest ist ein Experiment. Unser Vorstand hat mit dem neuen Veranstaltungsort eine gute Entscheidung getroffen. Bei den vorigen Seefesten auf unserem Vereinsgelände waren wir weitgehend unter uns, weil es an Parkmöglichkeiten mangelt. Die Nachfrage an diesem neuen Standort überrannte uns. Mehr als 200 Portionen mit Wellfleisch gingen weg wie warme Semmeln. Die schmackhaften Wurst- und Fleischprodukte liefert übrigens eine Metzgerei aus dem Ort. Nächstes Jahr werden wir entsprechend mehr disponieren.“

Mit Geld Vereinsheim renovieren

Aber niemand musste bei der Seegemeinschaft hungern oder verdursten. Leberknödel und Bratwürste mit Sauerkraut, oder Steaks mit Brot, waren noch reichlich im Angebot. Am Getränkestand strapazierte die Mannschaft die Zapfhähne bis zum Gehtnichtmehr. Vereinsdamen verwöhnten die Besucher am Kuchenbüfett mit selbstgebackenen Spezialitäten. „Mit dem Geld müssen wir das ganze Jahr über allerhand Ausgaben bestreiten, wie Geländepflege, Fischbesatz im See, außerdem ist die Renovierung des Vereinsheims dringend erforderlich”, machte der Vorsitzende Udo List am Ende der Veranstaltung deutlich.

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