Ketsch

Lokale Agenda Heute wird Beschilderung Karl-Ludwig-See vorgestellt

Verschwunden und wieder da

Archivartikel

Ketsch.Wenn ein Kind besonders gut gelungen ist, dann soll man es den Menschen präsentieren. Im Falle der Lokalen Agenda stellen heute die engagierten Mitglieder ihr neues „Baby“ der Öffentlichkeit vor: Mit den Informationstafeln zum Karl-Ludwig-See erfüllte sich für die Ketscher Bürger ein besonders großer Herzenswunsch.

Monatelang recherchierten sie zum „verschwundenen See“, der einst den Kurfürsten von Schwetzingen zur Fischerei diente und von Oftersheimer Landwirten bewirtschaftet wurde. Nach Unterlagen von Heimatforscher Robert Fuchs, alten Zeichnungen und vielen Gesprächen entwickelten sie drei Stelltafeln und eine Broschüre, die heute vor Ort vorgestellt werden. Um 10.30 Uhr können sich interessierte Bürger an der Grillhütte in Ketsch einfinden. Gemeinsam werden dann die drei Standorte begangen und die Tafeln feierlich eingeweiht. Gernot de Mür, der gemeinsam mit Thomas Rieger, Wolfgang Rohr und Franz Kammerer einen lauschigen Sommerabend nutzte, um die letzten Schrauben an den Tafeln anzubringen, freute sich sichtlich über den guten Abschluss des Projektes, welches ihnen allen am Herzen lag. ak

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